Angespannte Stimmung bei den Unternehmensbranchen

Patrick Sensburg unterstützt CDU Winterberg bei Forderungen für heimische Unternehmen auf Bundesebene

Patrick Sensburg (l ) unterstützt die CDU Winterberg.
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Patrick Sensburg (l ) unterstützt die CDU Winterberg.

Mit den ansässigen Unternehmensbranchen wurde jetzt im Rahmen eines digitalen Corona-Krisengesprächs die aktuelle Situation erörtert. Aufgrund der geltenden Corona-Einschränkungen ist die Stimmung bei den Unternehmen angespannt. 

Winterberg - Die versprochenen finanziellen Unterstützungsleistungen sind entweder nicht ausreichend oder kommen nicht zeitgerecht bei den Unternehmen an, fasst die CDU Winterberg zusammen. Zudem sei die Beantragung von Unterstützungsleistungen undurchsichtig und mit einem hohen bürokratischen Aufwand verbunden. Existenzängste der Bürger und der Unternehmer seien nach wie vor die logische Konsequenz.

Aus diesem Grund hat der CDU Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg, nach enger Absprache mit der CDU-Fraktion Winterberg und dessen Vorsitzenden Timo Bundkirchen, einen Hilferuf an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit Bundesminister Peter Altmaier gesendet. In diesem Schreiben wird noch einmal auf die herausgehobene Situation Winterbergs als Tourismusdestination aufmerksam gemacht.

„Durch den Lockdown, der in NRW auch die Wintersport-Anlagen umfasst, droht den Unternehmern der Wintersport-Arena Sauerland in diesem Jahr nun trotz aller Anstrengungen im Vorfeld der komplette Ausfall der Saison, womit sich für die Verantwortlichen auch die Frage nach weiteren Hilfen und Unterstützung immer drängender stellt. Dabei geht es nicht nur um die Unternehmen, die direkt in der Wintersport-Arena-Sauerland agieren, sondern es geht auch um eine ganze regionale Wertschöpfungskette, die in normalen Jahren an den Wintersportgästen hängt. Zu nennen sind hier vor allem Gastronomie, Beherbergungsbetriebe und private Vermieter sowie die Mitarbeiter der Unternehmen, aber auch der stationäre Einzelhandel, der sich ja gerade in den Tourismusdestinationen noch einmal ganz anders darstellt, als in Orten ohne größeres Tourismus-Aufkommen“, so Sensburg.

Unterstützung auch durch Dr. Peter Liese

Weiterhin macht der Bundestagsabgeordnete in seinem Schreiben darauf aufmerksam, dass es zu wenige individuell betrachtete Lockdown-Regelungen gibt, die Hilfen durch zu viel Bürokratie zu spät ankommen und es an Planungssicherheit für die Unternehmen mangelt. Konkrete Lösungsvorschläge wurden im Bereich der Regelung der Umsatzausfälle sowie der Deckung der jährlichen Fixkosten bei Betrieben, die ein stark saisonales Geschäft aufweisen, an Altmaier adressiert.

Europaabgeordneter Dr. med. Peter Liese spricht sich in einem Schreiben an den Landrat Dr. Karl Schneider dafür aus eine kontrollierte, stufenweise Öffnung der Skigebiete in Betracht zu ziehen. Dabei müssen die Hygienekonzepte natürlich strikt eingehalten werden sowie zum Beispiel durch ein begrenztes Online-Tagesticketkontingent der Reiseverkehr gesteuert und durch zusätzliche Kontrollkräfte die Einhaltung der Abstandsregelung umgesetzt werden.

Die Winterberger Unternehmen haben ihre Hausaufgaben gemacht. Die Hygienekonzepte, die mit viel Aufwand und finanziellen Mitteln umgesetzt wurden, liegen in der Schublade und warten nur darauf Anwendung zu finden.

„Es muss jetzt schnell eine Lösung her, wenn man nicht will, dass eine ganze Region, deren Wertschöpfungskette zu großen Teilen direkt oder indirekt vom Tourismus abhängt in existenzbedrohende Nöte gerät. Dafür werden wir uns mit aller Kraft weiter einsetzen“, sind sich Bürgermeister Michael Beckmann und Fraktionsvorsitzender Timo Bundkirchen einig.

Die CDU Winterberg hofft mit Unterstützung von Patrick Sensburg endlich auf offene Ohren bei der Bundesregierung zu stoßen, eine Perspektive aufgezeigt zu bekommen sowie eine angemessene finanzielle Unterstützung für Winterberg zu erzielen.

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