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Projekt „Hand ans Werk“ hat große Wellen in Hallenberg, Medebach und Winterberg geschlagen

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Das Projekt „Hand ans Werk“ findet eine Fortsetzung im Jahr 2020. © stephanpetersdesign.de

Hallenberg/Winterberg/Medebach – Das Kooperationsprojekt „Hand ans Werk“ zwischen Handwerk und den Wirtschaftsförderungen Hallenberg, Medebach und Winterberg soll eine Fortsetzung finden. Mit welchem Konzept und welcher strategischen Ausrichtung sei zwar noch nicht klar, einig über eine Fortsetzung seien sich alle Projektbeteiligten aber nicht erst bei der Vorstellung der Ergebnisse unlängst im Kreishaus Meschede gewesen.

„Hand ans Werk“ habe große Wellen geschlagen mit vielen innovativen Ideen, um dem Fachkräftemangel wirksam zu begegnen und insbesondere Nachwuchs für das Handwerk in Winterberg, Medebach und Hallenberg zu begeistern. Auch die Mitglieder des Entscheidungsgremiums Land(auf)Schwung Hochsauerlandkreis im Kreishaus zeigten sich beeindruckt von der Bilanz und den vielfältigen, zum Teil bewusst provokanten Marketing-Maßnahmen wie Aufkleber-Aktionen namens „Heul doch – oder lern wie’s geht!“ Auch der Lenkungskreis des Projektes hat zum Abschluss noch einmal getagt. Mit dabei waren neben der Handwerkskammer auch Vertreter des Kolping-Bildungswerkes, die den Handwerksbetrieben ihr Angebot sowie Kooperationsmöglichkeiten vorgestellt haben.

Die Mitglieder des Lenkungskreises zogen eine durchweg positive Bilanz mit Blick auf die Aktivitäten und Ergebnisse der vergangenen knapp 17 Monate. „Das Kooperations-Projekt hat dank der engagierten Zusammenarbeit aller drei Kommunen sowie des großen Engagements der heimischen Unternehmen insbesondere bei der Image-Aufwertung des Handwerks sowie bei der Azubi-Gewinnung viel erreicht. Dies wollen wir nun gemeinsam mit den Handwerksbetrieben weiter ausbauen“, so der Geschäftsführer der auch für die Wirtschaftsförderung zuständigen Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH, Michael Beckmann, abschließend. Auch das Kampagnen-Design sei mittlerweile etabliert und komme gut an. Zum Start ins neue Jahr sollen weitere Videos auf Facebook und der Internetseite www.handanswerk.de veröffentlicht werden, welche im Rahmen des Projektes gedreht wurden und für eine nachhaltige Präsenz stehen sollen. „Die Videos zeigen den Arbeisalltag in den Betrieben und verändern noch einmal den Blickwinkel auf das Handwerk in unserer Region“, so die Projektverantwortliche Kristina Heimann. Und auch die nächsten Schritte seien bereits geplant. Am 23. Januar setzen sich die Hand ans Werk-Macher mit Betrieben und den Bürgermeistern der drei Städte an einen Tisch, um konkret über die weitere Strategie zur Fortsetzung des Projektes zu beraten und ein Konzept zu etablieren.

Alle Infos zum Projekt sind auch im Internet zu finden unter www.handanswerk.de

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