Letztes Teilstück des Radwegs Winterberg-Züschen eröffnet

Radeln auf alter Bahntrasse

Die Verantwortlichen und Ehrengäste durchtrennten am Montagabend offiziell das obligatorische rote Band zur Freigabe des letzten Teilstücks des Radweges. Foto: Helmut Japes

„Was lange währt, wird endlich gut“: Nach über 20 Jahren (von der ersten Idee bis zur Fertigstellung) wurde der Radweg auf der alten Bahntrasse von Winterberg nach Züschen jetzt seiner Bestimmung übergeben.

Mit der Fertigstellung dieses letzten Teilstücks des Radweges eröffnen sich für viele Radtouristen ganz neue Möglichkeiten. Durchgängig können Ausflügler nun von Winterberg bis zum Edersee radeln oder umgekehrt. Unter großer Beteiligung der Züscher Bevölkerung, der Radfahrgruppe der Züscher Grundschule und des Musikvereins Züschen (umrahmte die Veranstaltung mit Musikbeiträgen) begrüßte Richard Gamm (Mitglied des Stadtrates der Stadt Winterberg) im Rahmen der von Michael Beckmann organisierten Einweihungsfeier die Besucher sowie besonders die Ehrengäste aus Politik, Kirche und Verwaltung.

Richard Gamm, für den der Radweg eine Herzensangelegenheit war, berichtete ausführlich von den Problemen, die von der Planung bis zur Fertigstellung überwunden werden mussten. Bürgermeister Werner Eickler begann sein Grußwort mit den Worten „Was lange währt, wird endlich gut“ und berichtete ebenfalls von den Schwierigkeiten, die der Bau des Radweges speziell zwischen Züschen und Winterberg mit sich gebracht hatte. Über vier Wahlperioden stand der Rat der Stadt Winterberg fraktionsübergreifend hinter diesem Projekt, hier für bedankte sich Eickler bei allen Ratsmitgliedern und vor allem bei Richard Gamm, der unermüdlich für das Projekt gekämpft hat. Ohne diese Geschlossenheit wäre das Projekt nicht zu realisieren gewesen.

Warum das Projekt dennoch zu scheitern drohte, lesen Sie auf ffi Seite 3. (Von Helmut Japes, schmallenberg@sauerlandkurier.de)

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