Schussgeld wird erhöht

„Regentschaft ist erschwinglich“: St.-Johannes-Schützen schaffen Anreiz für Königsanwärter

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Christoph Ottersbach (2.v.l.) bekam den Orden für Verdienste überreicht. 

Siedlinghauen. Traditionell steht der Festtag des Heiligen Johannes des Evangelisten in Siedlinghausen ganz im Zeichen der St.-Johannes-Schützenbruderschaft. Nach Festhochamt und Schützenfrühstück standen Berichte, Ehrungen und Neuwahlen auf der Tagesordnung. Auch über die Schwierigkeit geeignete Kandidaten für die Königswürde zu finden, wurde diskutiert.

Wie schon in anderen Orten, wird es auch in Siedlinghausen immer schwerer Kandidaten für die Königswürde zu finden. Der zweite Brudermeister Martin Brings klärte hierzu auf: „Ich habe in den vergangenen Wochen mit den letzen zehn Königen in Siedlinghausen gesprochen, was denn so eine Regentschaft wohl kostet. Es sind nicht die Summen, die man oft im Dorf hört. Die Regentschaft ist erschwinglich, besonders wenn man Freunde, Clubs oder Stammtische hinter sich hat.“

Die Versammlung stimmte daher mit großer Mehrheit für einen weiteren kleinen Anreiz. Das Schussgeld wird daher von 750 Euro auf 1.000 Euro erhöht.

Außerdem berichtete Martin Brings über die durchgeführten Renovierungs- und Umbauarbeiten in und an der Schützenhalle. Hier besonders über die Arbeiten am Eingang der Schützenhalle, wo neue Kanalschächte zum Musikraum installiert und abgedichtet wurden. Zudem wurde der Eingang komplett neu gepflastert.

Christoph Ottersbach erhält Orden

Im Rahmen der Versammlung wurden auch die obligatorischen Berichte präsentiert, wobei hier der für die Schützenbrüder positive Kassenbericht von Geschäftsführer Robin Simon und der Jahresbericht von Schriftführer Andreas Senge zu nennen sind. Zudem wurde auf das Stadtschützenfest im September in Siedlinghausen zurückgeblickt.

Den Orden für Verdienste erhielt Christoph Ottersbach für sieben Jahre Vorstandsarbeit als Zugführer Junkerdorf. Bei den Vorstandswahlen gab es keine großen Veränderungen. Für den scheidenden Stefan Brockmann wurde Sven Hertwig als Königsoffizier gewählt. Neuer Zugführer Junkerdorf ist Daniel Brockmann.

Fahnenoffizier Hans-Jürgen Michalk verlässt nach 17 Jahren den Vorstand. Zu seinem Nachfolger wurde André Plebs gewählt. Jürgen Senge (Junkerdorf) und Udo Ritter (Oberdorf) wurden als Zugführer wiedergewählt. Christian Senge ergänzt den Vorstand. Er ist zuständig für Presse-und Öffentlichkeitsarbeit. Jonas Schmidt kommt neu in den Jungschützenvorstand.

Außerdem wurde auf die nächsten Termine hingewiesen. Das Preisschießen in der Schützenhalle findet am 15. März und das Jungschützenfest am 11. Mai statt.

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