Start in die Saison

Silber für Winterberger Sportholzfäller Dirk Braun

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Dirk Braun aus Winterberg (3. v. l.) wurde Zweiter.

Vor historischer Kulisse im Burgtheater Dinslaken ist Deutschlands Sportholzfäller-Elite mit dem Stihl Timbersports® Amarok Cup in die neue Saison gestartet: Zwölf Athleten und fünf Sportlerinnen kämpften neben dem prestigeträchtigen Cup-Sieg um die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft – unter ihnen Dirk Braun aus Winterberg.

Am Ende setzte sich der amtierende Deutsche Meister Robert Ebner in einem Kopf-an-Kopf-Rennen gegen die Konkurrenz durch. Hinter ihm belegten Dirk Braun aus Winterberg und Danny Mahr aus Sinntal die Plätze zwei und drei. Startete Ebner in der ersten Disziplin Springboard mit einer Zeit von 1:05:88 Minuten und einem Leistungseinbruch an der Motorsäge Stock Saw (12.84 Sekunden, fünfter Platz im Disziplin-Ranking) noch verhalten in den Wettkampf, fand der Deutsche Meister beim Standing Block Chop zu seiner Form zurück und konnte wertvolle Punkte aufholen. Mit einer Zeit von 21.35 Sekunden setzte er sich deutlich gegen seine härtesten Konkurrenten Danny Mahr (27.32 Sekunden) und Dirk Braun (30.12 Sekunden) ab. An der Zugsäge Single Buck musste sich Ebner im Gesamt-Ranking mit Platz drei zufrieden geben. Auf der Zielgeraden präsentierte er sich in Bestform. In einem Herzschlag-Finale sorgte der Deutsche Meister an der Hot Saw im direkten Duell mit Dirk Braun mit einer Zeit von 5,23 Sekunden für die Tagesbestzeit und sägte damit gerade einmal 0,03 Sekunden an der 2016 von Braun geschnittenen Weltrekord-Zeit vorbei. 

"Ich habe bei der Hot Saw volles Risiko geschnitten"

Weniger zufrieden mit seinem Auftritt zeigte sich der Zweitplatzierte Dirk Braun. „Ich habe bei der Hot Saw volles Risiko geschnitten, aber letztlich Zeit liegen lassen – da war Robert eindeutig besser als ich.“ Insgesamt sei es für ihn ein durchwachsener Wettkampf gewesen, aber: „Ich kann nicht meckern.“ Für die Deutsche Meisterschaft erhoffe er sich einen spannenden Wettkampf – er werde definitiv angreifen. Bei den Damen gelang Nina Pokoyski der Sprung auf den ersten Platz. In einem spannenden Wettkampf konnte die 33-Jährige von Beginn an eine solide Leistung abrufen und überzeugte besonders in der Disziplin Underhand Chop und an der Single Buck. Am Ende stand verdientermaßen der ersten Gesamtsieg für die Marburgerin. Hinter Pokoyski komplettierten Alrun Uebing und Yolanda Hagmann aus der Schweiz das Podium. Für ein Highlight sorgte außerdem Nadine Münzenmaier: Mit einer Zeit von 10,49 Sekunden sorgte die Neuffenerin für einen neuen Damen-Weltrekord an der Stock Saw.

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