Die Jagd nach der Kristallkugel

Snowboard-Weltcup-Finale steigt am 23. und 24. März in Winterberg

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Auch Ramona Hofmeister wird starten.

Winterberg. Es ist angerichtet: sportlich und organisatorisch. „Das fünfte Weltcup-Finale im Parallelslalom der Snowboarder am Wochenende, 23. und 24. März, am Poppenberghang des Skiliftkarussells Winterberg kann kommen. Vom Shuttle-Service über den Ticket-Verkauf bis zum musikalischen Rahmenprogramm ist alles vorbereitet“, berichtet das Organisationskomitee.

Rund 200 freiwillige Helfer sollen sich darum kümmern, dass auch das fünfte sportliche Großereignis in Winterberg für die erwarteten rund 3000 Fans und die besten Snowboarder der Welt zu einem Erfolg wird. Die Qualifikation findet am Samstag, 23. März, ab 9 Uhr statt, das Finale steigt um 12.50 Uhr in der Damen- und Herrenkonkurrenz. Am Sonntag steht dann um 14.15 Uhr der Team-Wettbewerb an. 

Die deutschen Raceboarder haben in den vergangenen Wochen bereits geliefert: Kaum ein Weltcup-Stopp, an dem nicht mindestens einer der Athleten auf dem Podium stand. Ein Weltmeistertitel stand an der Spitze der Erfolgsliste in diesem Winter. Im Parallelriesenslalom von Park City stürmte Selina Jörg zum Weltmeistertitel. Mannschaftskollege Stefan Baumeister brachte eine Bronzemedaille mit. Nur einen Tag später legten die Raceboarder nach: Je eine Bronze-Medaille im Parallelslalom gab es in Utah für Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister. 

Im Weltcup-Rennen um die Kristallkugel haben die deutschen Racerinnen herausragende Platzierungen erstürmt. Im Parallelriesenslalom liegt Selina Jörg auf Platz zwei, gefolgt von Ramona Hofmeister. Beim Parallelslalom hat sich Selina Jörg den dritten Platz erobert. Sie hat als Gesamtweltcup-Dritte sogar noch Chancen auf eine Aufholjagd beim Finale in Winterberg.

Ab 22. März für Publikumsverkehr gesperrt

Neben Liftbetreiber Florian Leber war und ist wieder der Kanadier Charles Turcotte am Werk. Der Technical Advisor der FIS gilt als einer der besten Pistenbullyfahrer und war bei den Olympischen Spielen für die Pisten der Snowboarder verantwortlich. Zuerst wird ein Starthügel aufgebaut, danach der Zielbereich modelliert. Ab Donnerstag, 22. März, ist der Hang für den Publikumsverkehr gesperrt. Dann geht’s ans „Feintuning“. 

Zum Poppenberghang wird es zudem wieder einen Shuttle-Bus geben. „Direkt am Weltcup-Veranstaltungsortstehen keine Parkplätze für Fans zur Verfügung. Deshalb richten wir einen Shuttle-Service ein, der regelmäßig aus dem Gewerbegebiet Remmeswiese über den Bürgerbahnhof zum Weltcup-Hang fährt. In der Remmeswiese kann auch geparkt werden“, sagt Nadine Bette vom Organisationskomitee. Der Shuttle-Bus fährt Samstag und Sonntag vor den Rennen, nach dem Weltcup gibt es die Möglichkeit, mit den Bussen wieder zu den Parkplätzen Remmeswiese und Bürgerbahnhof gebracht zu werden. Eine Fahrt kostet pro Person 2 Euro. 

"Alle ziehen an einem Strang"

„Unsere Weltcup-Arena hat den großen Vorteil, dass alles nah beieinander ist. Die Zuschauer sind hautnah dabei, wenn die Entscheidungen fallen und gleichzeitig können sie am Bier- oder Imbissstand ein wenig fachsimpeln, werden mit Musik oder von den Moderatoren unterhalten“, betont Tourismus-Direktor Michael Beckmann. 

„Wir haben mittlerweile reichlich Erfahrung und sind gut vorbereitet. Alle hier ziehen an einem Strang, damit es wieder eine hervorragende Veranstaltung wird. Ein großes Lob geht an das Team der Winterberg Crew“, betont Renn-Chef Klaus Brinkmann. Tagestickets für 5 Euro sowie Zweitages-Tickets für 7,50 Euro sind in der Tourist-Info Winterberg im Oversum zu erwerben. „Auch eine Tageskasse wird am Veranstaltungsort natürlich geöffnet sein“, sagt Nadine Bette. 

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