Hunderte Ehrenamtliche im Einsatz

Für Snowboard-Weltcup in Winterberg werden noch Helfer gesucht

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Aufgabe gemeistert: das Helfer-Team 2018 nach dem Finale.

Winterberg. Hohes Engagement: Über 200 Helfer sorgen beim Snowboard-Weltcup im Parallelslalom am Winterberger Poppenberg-Hang für einen geregelten Ablauf. Dies soll auch bei der 5. Auflage am 23. und 24. März wieder so sein: Viele Helfer ab 16 Jahren werden benötigt.

Ob Catering, Absperrung, Dopingprobe, Torkontrolle, Rutschkommando oder vieles mehr – es warten zahlreiche Aufgaben auf die Crew am Weltcup-Wochenende selbst und beim Aufbau von Mittwoch bis Freitag. Es sei keine Selbstverständlichkeit, dass zwei ehrenamtliche „Hundertschaften“ ein ganzes Wochenende für den Saison-Höhepunkt der Raceboarder-Elite opfert. Dies weiß auch Renn-Chef Klaus Brinkmann: „Wir haben sicher eine Stamm-Mannschaft parat, dennoch sind weitere Helferinnen und Helfer immer wichtig. Wir sind sehr dankbar für das Engagement. Es macht großen Spaß, so ein Event mit dem Team Winterberg zu stemmen.“ Wer wo eingesetzt wird, entscheidet trotz der Wunschliste letztlich das Organisations-Team.

„Abends können die Oberschenkel brennen“ 

Schließlich sei ein Platz im Rutschkommando zwar begehrt, aber die Aufgabe ist nicht immer einfach. „Wenn der Schnee schwer wird, dann können abends schon die Oberschenkel brennen“, weiß Klaus Brinkmann aus Erfahrung. Und eine gewisse Erfahrung auf Skiern ist zwingende Voraussetzung für diesen Job. Der ehrenamtliche Einsatz soll auch belohnt werden. Die Freiwilligen werden vom Catering-Team verpflegt und erhalten einen Skipass, der von Mittwoch bis einschließlich Sonntag, 24. März, auch privat bis zum Lift-Schluss genutzt werden kann. „Außerdem planen wir eine kleine Helfer-Party am Samstag und es wird unter anderem eine Tombola geben“, sagt Klaus Brinkmann.

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