Politiker ausgezeichnet

Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik im HSK hält Jahresempfang

Langjährige Kommunalpolitiker wurden beim Jahresempfang ausgezeichnet.

Winterberg – Das Thema „Hass und Hetze“ stand im Mittelpunkt des Jahres der HSK-SGK beim Treffen an der Winterberger Bobbahn. Die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) im HSK hatte den Vizepräsidenten des deutschen Bundestages, Thomas Oppermann (MdB), eingeladen, um diese brisante Problematik zu diskutieren.

Der Vorsitzende der HSK- SGK, der stellvertretende Landrat Dr. Michael Schult, begrüßte die anwesenden Zuhörer und forderte zur intensiven Diskussion auf. Der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft, Stefan Pieper, machte deutlich, dass im Sport für Diskriminierung und Hass kein Platz sei. Stefan Pieper: „Im Sport zählt nur die Leistung, nicht Hautfarbe oder Religion.“ 

Thomas Oppermann betonte in seinem Referat, dass jeder ein klares Zeichen gegen Rassismus, Hass und Hetze setzen müsse und rechte Sprüche und Parolen nicht widerspruchslos hingenommen werden dürfen. „Was ist nur los in Deutschland?“ fragte Thomas Oppermann, denn das Bild im Ausland sein ein völlig anderes, als das viele Deutsche von uns selbst haben. Die Kommunalpolitik sei das Fundament der Demokratie. Deshalb müssen Kommunalpolitiker, besonders aber die ehrenamtlich Tätigen, vor Hass und Hetze geschützt werden, so Thomas Oppermann zum Ende seines Vortrages. 

Zum Abschluss wurden verdiente, langjährige Kommunalpolitiker ausgezeichnet: Mechthild Heinken (Ramsbeck), Willi Hammerschidt (Marsberg) und Ludger Böddeker (Brilon) erhielten die Ehrennadel der SPD. Hans Walter Schneider (Winterberg) wurde mit der Willy- Brandt-Medaille, für sein fast 40-jähriges kommunalpolitisches Engagement in vielen regionalen und überregionalen Gremien, ausgezeichnet.

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