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Sozialkonferenz möchte ein stabiles Netzwerk aufbauen

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Trafen sich zur Sozialkonferenz in Elkeringhausen (v.l.): Bürgermeister Werner Eickler, Herr Hossfeld vom Verein "Psycho-Soziale Hilfe im HSK e.V.", Gisela Riedel, Sprecherin der Projektgruppe "Leben", Diakon Hans-Joachim Bexkens, ebenfalls vom Verein "Psycho-Soziale Hilfe im HSK e.V.", Winfried Borgmann, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins, und Martin Klaholz, stellvertretender Fachbereichsleiter Soziales bei der Stadt Winterberg. Foto: SK
Trafen sich zur Sozialkonferenz in Elkeringhausen (v.l.): Bürgermeister Werner Eickler, Herr Hossfeld vom Verein "Psycho-Soziale Hilfe im HSK e.V.", Gisela Riedel, Sprecherin der Projektgruppe "Leben", Diakon Hans-Joachim Bexkens, ebenfalls vom Verein "Psycho-Soziale Hilfe im HSK e.V.", Winfried Borgmann, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins, und Martin Klaholz, stellvertretender Fachbereichsleiter Soziales bei der Stadt Winterberg. Foto: SK

Kommunikation und Zusammenarbeit der Träger im sozialen Bereich verbessern

Winterberg. (SK)

Die Projektgruppe "Leben" des Vereins für Stadtmarketing "Winterberg mit seinen Dörfern e.V." hatte geladen und fast 40 interessierte Bürger folgten der Einladung zur 5. Winterberger Sozialkonferenz, die in der Bildungsstätte "St. Bonifatius" in Elkeringhausen abgehalten wurde. Nach der Eröffnung durch Winfried Borgmann als Vorsitzenden des Stadtmarketingvereins richtete Bürgermeister Werner Eickler ein kurzes Grußwort an alle Teilnehmer. Er führte aus, dass die Winterberger Sozialkonferenz des Stadtmarketingvereins es sich zur Aufgabe gemacht habe, ein stabiles Netzwerk der im sozialen Bereich arbeitenden und engagierten Einrichtungen, Unternehmen und Vereinen der Stadt mit seinen Dörfern aufzubauen und zu verfestigen.

Es sollen nicht nur Informationen ausgetauscht werden, sondern auch neue Entwicklungen und Themen diskutiert werden. Ziel muss es weiterhin sein, die Kommunikation und Zusammenarbeit der zahlreichen Träger und Einrichtungen in der Stadt noch besser zu koordinieren und auch für die Bürger das umfangreiche und gute Leistungsangebot aller Aktiven noch transparenter zu machen.

Anschließend übergab er die Moderation der Veranstaltung an Gisela Riedel, die als Sprecherin der Projektgruppe "Leben" fungiert, weiter.

Schwerpunktthema: Psychosoziale Hilfe

Gisela Riedel ging in ihrer Begrüßung kurz auf das Schwerpunktthema "Psychosoziale Hilfe im HSK — Notfallseelsorge" der Sozialkonferenz ein. Einen besonderen Willkommensgruß richtete sie an Diakon Hans-Joachim Bexkens und Diakon Michael Hossfeld, die zur Konferenz als Referenten gewonnen werden konnten.

Zuvor wurden jedoch noch die Konferenzteilnehmer gebeten, sich kurz vorzustellen. Anwesend waren Vertreter der Kindergärten, Schulen, Kirchengemeinden, des Rates, Caritas, Selbsthilfegruppen und Ortsvorsteher.

Der Teilnehmervorstellung schloss sich dann das Referat mit Bildschirmpräsentation von Herrn Bexkens und Herrn Hossfeld vom Verein "Psycho-Soziale Hilfe im HSK e.V." an. Die Anwesenden erhielten einen umfassenden Überblick über die Aufgaben und Ziele des Vereins.

Dabei führten die Referenten aus, dass die Grenzen kirchlicher und staatlicher Fürsorge in unserer Gesellschaft überall zu erkennen und zu spüren sind.

Die Zukunft für Menschen in Unglückssituationen oder traumatischen Ereignissen geht alle an und erfordert neue Lösungsansätze verantwortungsbewusster Bürger.

Der Verein "Psycho-Soziale Hilfe e.V." hat es sich daher zum Ziel gesetzt für diese Menschen in Akutsituationen einen Bereitschaftsdienst zu errichten und somit die Belastungsspitzen und mögliche Störungen drastisch zu senken. Gerade Unfälle, besonders bei denen Kinder beteiligt sind, vermisste Personen oder plötzliche Todesmitteilungen sind solche Schwerpunkte.

Aufgabenfelder der ehrenamtlichen Tätigkeit der letzten Jahre ist die Psycho-Soziale Hilfe für Helfer von Polizei, Feuerwehren, Rettungskräften und Angehörigen gewesen.

Verein steht helfend zur Seite

Der Verein stehe helfend zur Seite "bis der Sturm vorüber ist". Da der Arbeitseinsatz ehrenamtlich erfolge, seien Spenden sehr hilfreich für die tägliche Arbeit. Informationen und Kontakt zum Verein "Psycho-Soziale-Hilfe e.V." sind auch über das Internet unter http://www.ps-hilfe.de möglich.

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