Förderung in den Bereichen Bildung und Soziales

Stadt setzt dank Integrationspauschale richtungsweisende Projekte um

Integrationspauschale Winterberg iPads
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Präsentieren die angeschafften iPads: (v.l.) Joachim Sögtrop Fachbereichsleiter Ordnung, Arbeit und Soziales und Sheldon Bress, der Auszubildende im EDV-Bereich.

In Winterberg wird Integration großgeschrieben. Eine interkulturelle Öffnung sowie letztlich eine gelingende Integration der Menschen verschiedenster Herkunft ist wesentlicher Bestandteil einer modernen und funktionierenden Gesellschaft, die ein Gefühl der Zugehörigkeit vermittelt.

Winterberg – Integration ist jedoch kein Selbstläufer, sondern eine Dauer- und Gemeinschaftsaufgabe für Bund, Länder und Kommunen. „Die Schlüssel zur erfolgreichen Integration sind: eine offene Gesellschaft, Interesse bei den Zuwanderern und das Verantwortungsbewusstsein bei Politik und Wirtschaft. Auch ohne das große ehrenamtliche Engagement in unserer Stadt würde Integration nicht gelingen“, so Bürgermeister Michael Beckmann.

Um die Landkreise und seine Kommunen bei dieser Aufgabe zu entlasten, stellt das Land zweckgebundene Mittel zur Verfügung: die sogenannte „Integrationspauschale“. Die Stadt Winterberg hat rund 160.000 Euro für die Förderung von Integrationsmaßnahmen erhalten.

Durch die Förderung können in Winterberg richtungsweisende Projekte umgesetzt werden. „Die Integrationspauschale wurde vor allem für Angebote in den Bereichen Bildung und Soziales eingesetzt. So wurde kürzlich iPads für den Sekundarschulstandort in Winterberg angeschafft. Die iPads ermöglichen den zugewanderten Schülerinnen und Schülern einen besseren Zugang zu Bildung. Auch wurde ein Sprachkurs bei der VHS HSK durchgeführt und einige Ausstattungsgegenstände für den Integrationstreffpunkt Kipepeo mit den Fördergeldern angeschafft“, so Martin Klaholz, Leiter des Sozialamtes der Stadt Winterberg.

Start des Selbstlernzentrums

Nach den Sommerferien geht das Selbstlernzentrum für Menschen mit Einwanderungsgeschichte an zwei Standorten im Haus des Gastes in Siedlinghausen und im Integrationstreffpunkt „Kipepeo“ an den Start. Mit Hilfe von Lernplattformen und digitalen Zusatzmaterialien können dort Sprachkenntnisse ausgebaut werden. Es kann online nach Informationen zu Arbeit und Ausbildung recherchiert werden. Auch können Dokumente zum Beispiel für Bewerbungen erstellt werden.

Eine Anmeldung bei den Integrationshelfern Martin Brockmann (Mobil 0151/65489077) oder Harry Rudolph (Mobil 0151/65489034) ist erforderlich.

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