Stielicke holt Gold

Sandro Stielicke holt zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte eine Goldmedaille bei einer Junioren-WM:

Mit Sandro Stielicke (BSC Winterberg) und Katharina Heinz (RSG HochSauerland) konnten die Nordrhein-Westfälischen Skeletonsportler am Wochenende gleich zwei Mal Gold bei der Junioren-WM im Skeleton im bayrischen Königssee erringen.

Weltcupstarter Sandro Stielicke, der als Favorit in das Rennen gegangen war, wurde den Erwartungen gerecht und holte zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte eine Goldmedaille bei einer Junioren-WM im Skeleton für den Traditionsverein. Ihm wurde gestern Abend im Bobhaus ein gebührender Empfang bereitet, bevor er noch in dieser Woche zu seinem fünfwöchigen Aufenthalt nach Whistler, Salt Lake City und - als Saisonhöhepunkt - zur Weltmeisterschaft nach Lake Placid aufbricht. Komplettiert wurde sein Titel durch Alexander Gasznar (BSC Winterberg), der sich nach einem spannenden Wettkampf die Bronzemedaille sichern konnte. Damit gehen drei von sechs möglichen WM-Medaillen an die Winterberger Skeleton-Cracks. Die 21-jährige Katharina Heinz, die im letzten Jahr den zweiten Platz belegte und in der laufenden Saison im InterContinentalCup überzeugte, wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und konnte nach zwei Laufbestzeiten die Weltmeisterschaftsentscheidung der Juniorinnen für sich entscheiden. Mit ihrem zweiten Platz beim Junioren-Weltcup in Altenberg hat sich Rennrodlerin Madeleine Teuber die Teilnahme an der Junioren-WM, die vom 9. bis 15. Februar in Nagano stattfindet, gesichert. Der fünfte Platz von Corinna Martini beim Viessmann Rennrodel Weltcup am Sonntag in Oberhof lässt sie weiter auf eine WM-Teilnahme (2. bis 8. Februar in Lake Placid, USA) hoffen. Ihre Konkurrentin Steffi Sieger (Königssee), die in Oberhof nicht am Start war, hat zwei fünfte (Igls und Königssee) und einen sechsten (Cesana) Weltcup-Platz zu Buche stehen. Corinna Martini bringt es bislang auf einen vierten Platz beim Weltcup in Winterberg und jetzt auf einen fünften Platz in Oberhof. Sie startet am Wochenende in Altenberg und muss dort mindestens einen sechsten Platz erreichen. Mit ihren Weltcup-Läufen von Oberhof war die 23-jährige Elkeringhausenerin nicht ganz zufrieden. Insbesondere im zweiten Wertungslauf verlor sie wertvolle Zeit im unteren Teil der Bahn, als ihr die Ausfahrt Kurve 13 in die lange Gerade zum Kreisel nicht optimal gelang. Auf weitere erfolgreiche Einsätze können die beiden BSCW-Bob-Anschieber Thomas Pöge und Jan Speer zurückblicken. Thomas Pöge errang — sonst Anschieber im Höpfner-Schlitten — die Bronzemedaille bei der Viererbob-EM in St. Moritz im Bob von Karl Angerer. Ebenfalls eine Bronzemedaille gewann Anschieber Jan Speer in Königssee.

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