Terror, Spiele und Gewalt

Stefan Didam informierte über Gefahren.

Eine Befragung der EU-Kommission von Kindern und Jugendlichen zur Handy- und Internetnutzung zeigt, dass sich die jungen Nutzer zwar selbstbewusst mit den neuen Medien auseinandersetzen, die Gefahren und Risiken allerdings oft unterschätzen.

So besitzen immer mehr Kinder und Jugendliche ein Handy und haben Zugang zum Internet. Das ist aber oft nicht ungefährlich, denn Schüler können gewalttätige und pornographische Inhalte abrufen.

Stefan Didam von der Kreispolizeibehörde versuchte, die Schülerinnen und Schüler gerade für die unterschätzten Gefahren zu sensibilisieren, von denen auch die Eltern oft nichts wissen. Ermöglicht werden diese Gefahren durch neue Technologien, die das Mobiltelefon zum Webbrowser machen.

So ist die Zahl der Porno-Angebote für Handys explodiert. Zudem steigt mit einem internetfähigen Handy die Gefahr für Kinder, durch Pädophile direkt angesprochen zu werden. Durch die Fotofunktion kursieren Fotos von Menschen beispielsweise in sexuellen Posen im Internet.

Darüber hinaus ist der Telefonterror gegen Kinder ein weit verbreitetes Problem und durch die Ausstattung der Handys mit Spielkonsolen werden Gewaltspiele problemlos zur Tagesbeschäftigung herunter geladen.

Nach der Veranstaltung, zu der bereits ein Elternabend stattgefunden hatte, zeigten sich doch viele Schüler hinsichtlich der angesprochenen Thematik mehr als nachdenklich.

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