Anbauarbeiten im Frühjahr

Umbaumaßnahmen im DRK-Seniorenzentrum „Josef-und-Herta-Menke-Haus“ in Silbach

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Der Abriss am DRK-Seniorenzentrum in Silbach hat begonnen.

Silbach. Die Umbaumaßnahmen im DRK-Seniorenzentrum „Josef-und-Herta-Menke-Haus“ in Silbach haben begonnen. Aus dem Vermächtnis des kinderlosen Ehepaares Menke entstand im Jahre 1998 das Seniorenzentrum in DRK Trägerschaft. Es bietet aktuell 57 Pflegeplätze in Einzel- und Doppelzimmern. Ein Umbau ist nun notwendig, um die gesetzlich vorgeschriebene Einzelzimmerquote für stationäre Pflegeeinrichtungen zu erfüllen.

Der Platzbedarf für die Zukunft ist im Bestandsgebäude nicht mehr ausreichend gegeben um auf alle Bedürfnisse und Notwendigkeiten reagieren zu können. Bereits über Jahre bestand Kontakt zu der angrenzen Nachbarschaft. Das Mehrfamilienhaus konnte nun gekauft werden, um dem weiteren Platzbedarf Rechnung zu tragen. Eine vorherige Überlegung, das erworbene Gebäude zu integrieren, scheiterte unter anderem am Höhenversatz und aufwendigen Umgestaltungserfordernissen. 

Nun wird das Gebäude abgerissen und macht Platz für einen Anbau, der mit dem Bestandsgebäude eine Einheit bildet. Im Anschluss entstehen auf der freigewordenen Fläche neue Räumlichkeiten, die vor allem für Einzelzimmer genutzt werden. Derzeit befindet sich der DRK-Verband aus Brilon in Gesprächen mit allen beteiligten Behörden und Organisationen, um die letzten Feinheiten abzustimmen. 

"Ein deutliches Zeichen"

Die Arbeiten für den Anbau sollen bereits im Frühjahr 2019 beginnen. „Die Erweiterungsmaßnahmen sind ein deutliches Zeichen an den DRK-Standort in Silbach. Vor allem die gute Einbindung der Bewohner in das Dorfgeschehen und die ortsansässigen Vereine haben uns in unserer Entscheidung bestärkt. So wie Silbach als Ort für uns da ist, wollen wir ein Stück zurückgeben und uns gerne einbringen“, so Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Thorsten Rediger. René Teich als Geschäftsführer der DRK Brilon Sozialdienste gGmbH sieht auch die gute Arbeit der Mitarbeiter in der Einrichtung als Bestätigung. „Ohne die guten Seelen im Dienst für die Bewohner ist auch ein Seniorenheim nicht zukunftsfähig“, so Teich.

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