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Übernachtungszahlen steigen: „Neuastenberg stärkster Tourismusort nach Kernstadt“

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Ein Blick von oben auf die Ortschaften.

Neuastenberg. Auf der umfangreichen Tagesordnung der gut besuchten Jahresversammlung des Heimat- und Verkehrsvereins Neuastenberg wurde Bilanz das Jahr 2018 gezogen und die Aufgaben für 2019 besprochen.

Nach Investitionen in den vergangenen Jahren und der Ausweitung des Kurgebietes sei Neuastenberg mit Lenneplätze der zweitstärkste Tourismusort nach der Kernstadt, hieß es. Die Gäste und Übernachtungszahlen sind mit rund 150.000 deutlich gestiegen. Die Zahl der erfassten Gästebetten liegt bei 1750 in den beiden kleinen Dörfern. Dazu kommen mehr als 200 Zweitwohnungen. 

„Die Dörfer werden durch den Tourismus geprägt mit überwiegenden Vorteilen für die Bevölkerung“, hieß es bei der Versammlung. „Neben der Erwerbsquelle ist besonders die deutlich größere Infrastruktur im Vergleich zu nicht touristisch geprägten Orten zu nennen.“ Acht Gastronomiebetriebe (mit Winter elf) gibt es in den beiden Dörfern, dazu einen Metzger und Bäcker. „Das alles gäbe es nicht ohne den Tourismus.“ 

Geplant: Radweg nach Winterberg

Bei den Neuwahlen zum Vorstand wurde der 2. Vorsitzende Michel Vogel einstimmig bestätigt. Der Geschäftsführer Meinolf Pape kündigte an, dass er noch zwei Jahre für einen geordneten Übergang zur Verfügung stehe und dann nach 30 Jahren in diesem Amt zurücktrete. Bis dahin müsse eine tragfähige Lösung im Vorstand gefunden werden. 

Wichtige Aufgaben für 2019 sind die Überprüfung und Instandhaltung der Wanderinfrastruktur für den Deutschen Wandertag Anfang Juli 2019. Hier konnte die lange Zeit verwaiste Stelle des Wanderwegewartes mit Marc Kühn aus Lenneplätze neu besetzt werden. Beschlossen vom Vorstand wurde wiederum die Unterstützung der Energiekosten der Beschneiung, „welche an wieder 80 Prozent der Saisontage die Grundlage des Wintersportes und damit aller touristischen Anbieter im Winter waren“. 

Viele Projekte in der Umsetzung

Über weitere in Umsetzung befindliche Projekte berichtete Ortsvorsteher Klaus Homrighausen. So ist der Antrag zum Generationenpark im Unterdorf mit Verbindung und Inwertsetzung der Kirche durch Zugangsgestaltung und Beleuchtungskonzept auf dem Weg. Weiterhin der Fahrradweg Neuastenberg/Lenneplätze nach Winterberg, der kommendes Jahr gebaut werden soll. Die Zahlen zum Bürgerbus Höhendörfer-Winterberg seien ebenfalls erfolgreich und weiter steigend. Diese Tendenz setze sich auch bisher 2019 fort. 

Tourismusdirektor Michael Beckmann berichtete nochmals über den Ablauf des Deutschen Wandertages vom 3. bis 8. Juli 2019 sowie den Ergebnissen des Bürgerforums Tourismus. Ergebnis war hier, dass bei allen positiven Seiten des Tourismus, den negativen Auswüchsen für die Lebensqualität der Bürger entgegengewirkt werde müsse – besonders in Bezug auf Verkehr und den Wohnungsmarkt. Hier sind erste Maßnahmen ergriffen. Weiterhin müsse die Anbindung der Ortsteile an die Kernstadt weiter verbessert werden.

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