Besuch auf dem Dach des Sauerlandes

„In vier Jahren viel bewegt“: MdB Patrick Sensburg zieht in Winterberg Bilanz

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MdB Patrick Sensburg war gestern zu Gast auf dem Winterberger Kahlen Asten.

Winterberg/Hochsauerland. Prof. Dr. Patrick Sensburg, Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Hochsauerland, war gestern zu Gast auf dem Winterberger Kahlen Asten und nutzte die Gelegenheit, eine Bilanz zu den vergangenen vier Jahren seiner Arbeit im Bundestag zu ziehen und einen Ausblick auf die Herausforderungen der kommenden Jahre zu geben.

Seit 2009 vertritt Patrick Sensburg (CDU) als Mitglied des Deutschen Bundestages die Interessen der Bürger des Hochsauerlandkreises. „In den vergangenen vier Jahren haben wir in Berlin viel bewegt“, führte er aus und gab einen Einblick in die Arbeit eines Abgeordneten. So habe in der vergangenen Legislaturperiode mehr als 100 Firmen und Einrichtungen im Wahlkreis besucht. Insgesamt 80 Besuchergruppen mit rund 2600 Besuchern betreute er in Berlin. Wenn er an den Wochenenden im Sauerland ist, werden regelmäßig Bürgersprechstunden in seinem Büro in der Le-Puy-Straße 17 in Meschede angeboten. 

Namhafte Politiker im HSK

Auf seine Initiative, so Sensburg weiter, haben namhafte Spitzenpolitiker, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Joachim Gauck, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Bundesinnenminister Thomas de Maizière den Hochsauerlandkreis besucht. 

Speziell in Sachen Denkmalschutz habe sich Sensburg für verschiedene Projekte im HSK eingesetzt: So konnte zum Beispiel die Probsteikirche in Brilon mit 130.000 Euro, das Kloster Bredelar mit 125.000 Euro, die Nikolaikirche in Obermarsberg mit 100.000 Euro sowie die Unterkirche in Hallenberg mit 60.000 Euro gefördert werden. Themen waren des Weiteren der Ausbau der Breitbandnetze im Sauerland und die Berufsausbildung. Hervorzuheben sein, dass er keinen Sitzungstag und keiner namentlichen Abstimmung in Berlin gefehlt habe.

Schwerpunkte der kommenden Jahre 

Die Schwerpunkte für die kommenden vier Jahre sieht Sensburg bei der Bewältigung des Flüchtlingsproblems, bei der Sicherung der Arbeitsplätze, bei der Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung im ländlichen Bereich, beim Verkehr – hier insbesondere der Ausbau der A46 und der B7n. Besondere Aufmerksamkeit möchte er dem Thema „Superschnelles Internet“ im ländlichen Raum widmen. 

Auch die Familien sollen nicht zu kurze kommen: Die Union möchte das Kindergeld um 25 Euro pro Monat und Kind erhöhen. Ganz oben auf der Agenda stehe jedoch auch in Zukunft die Flüchtlingsthematik, hier müssten gemeinsam mit der EU Lösungen gefunden werden. Ein weiterer Schwerpunkt in der Zukunft wird die Sicherheitspolitik sein – 15.000 Stellen will die Union in den kommenden vier Jahren zusätzlich schaffen.

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