Restart der geführten Wanderungen

Wander-Guides der Ferienregion Winterberg und Hallenberg stehen in den Startlöchern

Die Wanderführer sind bereit für den Restart.

Winterberg – Sie scharren zwar nicht mit den Hufen, aber mit den Wanderstöcken. Lange genug haben sie seit dem touristischen Lockdown darauf gewartet, wieder ihre Stiefel zu schnüren und loszuziehen. Die Wanderführerinnen und -führer der Ferienregion Winterberg und Hallenberg werden losgelassen, die Wandersaison „n. L.“ (nach Lockerungen) ist gestartet.

Und sie sind hochmotiviert, ihre Gäste nicht nur die schönsten Wanderwege ihrer Region per pedes zu zeigen, sondern auch das eine oder andere Döneken aus der Heimatgeschichte zu erzählen, viel Wissenswertes zur Ferienregion zu vermitteln und auch mal einen Geheimtipp zu verraten. Buchungen für die geführte Wandertouren sind ab sofort bei der Tourist-Info in Winterberg oder im Internet unter www.winterberg-erleben.de wieder möglich. 

„Wir freuen uns sehr, dass wir ab sofort wieder unsere beliebten Wanderführungen anbieten können. Unsere Buchungsplattform ist mittlerweile an die corona-relevanten Vorgaben und Regeln angepasst. Einem Restart steht also nichts mehr im Weg. Zumal unser Wanderführer-Team regelrecht darauf brennt, den Menschen unsere schöne Heimat ein Stück näher zu bringen. Dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Winterbergs stellvertretender Tourismus-Chef Winfried Borgmann. Entscheidend sei es nun, sich auch bei den geführten Touren an die geltenden Regeln zu halten. „Dies hat bei der Orchideen-Wanderung zum Auftakt mit Hans Schild hervorragend funktioniert.“ 

Die Vorgaben für eine geführte Wanderung sind klar definiert. So dürfen nicht mehr als 10 Personen an einer Führung oder geführten Wanderung teilnehmen. Es sei denn, es handelt sich um zwei Hausgemeinschaften oder um eine große Familie. In Räumen sowie bei der Nutzung von Bus, Bahn oder Auto besteht Maskenpflicht. Auch der Mindestabstand von 1,50 Meter ist einzuhalten. „Zum Guide gilt eine Abstandsregel von 2 Metern“, so Winfried Borgmann. Natürlich sollten gewohnte Begrüßungsrituale wie Händeschütteln und Umarmungen vermieden werden. Auch das Teilen von Getränken oder Snacks unter den Teilnehmern ist nicht erlaubt. Sollte sich jemand nicht an die Vorgaben halten, hat der Schutz der Gruppe Priorität. 

"Hausaufgaben sind gemacht"

Die Anmeldung und Bezahlung finden ausschließlich in oder über die Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH statt. Alle Teilnehmer müssen ihre Adressen und Telefonnummern angeben, um eine mögliche Rückverfolgung zu ermöglichen. Geführte Touren finden in der Ferienregion Winterberg und Hallenberg allerdings nicht nur in der Natur statt. 

Sehr beliebt sind auch die Bobbahnführungen sowie die Panoramatouren am Erlebnisberg Kappe. Wer sich das Panorama am Erlebnisberg Kappe nicht entgehen lassen möchte, muss auch dort ein paar Regeln einhalten. Maskenpflicht gibt es auf der „Panorama Erlebnis Brücke“ zwar nicht, der Mindestabstand von 1,50 Meter gilt aber auch hier. Maximal dürfen sich 100 Personen gleichzeitig auf der Brücke aufhalten, die Ein- und Ausgänge sind separiert voneinander. Der Naturerlebnispfad ist unter Einhaltung des Abstandsgebots regulär begehbar. 

Sollten sich an den Liften des Erlebnisbergs Kappe Warteschlangen bilden, gilt wie bei der Liftfahrt selbst grundsätzlich die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Ein Fullface-Helm ersetzt nicht die Mund-Nasen-Bedeckung. Auch in Warteschlangen gilt der Mindestabstand, im Lift selbst sollte der größtmögliche Abstand eingehalten werden, wenn Fremde „mit an Bord“ sind. Maximal dürfen drei Personen pro Sessel mitfahren. 

„Die Hausaufgaben sind also gemacht, nun darf fleißig gebucht werden. Schließlich sind die geführten Wanderungen und die Touren auch unter den aktuellen Rahmenbedingungen ein großartiges Erlebnis“, betont Winfried Borgmann. Wer Lust und Laune hat, diese Aufgabe mit Leben zu füllen, der ist eingeladen, das Team der Wanderführer bei der Winterberg Touristik und Wirtschaft zu verstärken.

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