Mit Infos zu Günninghausen

HGV Winterberg stellt Stele auf

Der Verkehrsverein und der Heimat- und Geschichtsverein haben die Kosten der Stele übernommen.

Seit einigen Jahren ist der Heimat- und Geschichtsverein Winterberg dabei, die vier mittelalterlichen Ortswüstungen im Kernstadtbereich (Wernsdorf, Harfeld, Merleheim und Günninghausen), die Wüstung „Neuer Hagen“ bei Niedersfeld und den Standort der ebenfalls wüst liegenden Ruhrmühle zu dokumentieren.

Mit tatkräftigem fachlichen und praktischen Einsatz durch Dr. Werner Herold und Bernhard Selbach konnte jetzt zum Abschluss die Stele „Günninghausen“ fertiggestellt werden. Günninghausen ist eine im 14. Jahrhundert erwähnte Wüstung, deren Hofstätten sich von der Günninghauser Mühle (Daubermühle) bis zum Denzerhammer erstreckten. 

Die Stele mit weiteren Informationen zu Günninghausen erhielt ihren Platz am Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse Richtung Züschen auf Höhe der Daubermühle. Neben der Stele wurden eine Bank und ein Tisch durch den Verkehrsverein Winterberg aufgestellt, die den Vorbeikommenden zur Rast und zum Lesen animieren sollen. Die Kosten des Ensembles wurden vom Verkehrsverein und vom Heimat- und Geschichtsverein gemeinsam übernommen. Vertreter beider Vereine stellten sich daher an „ihrem“ Objekt zum Erinnerungsfoto.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare