1. SauerlandKurier
  2. HSK
  3. Winterberg

Winterberg in zwei Minuten

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Michael Beckmann, Patrick Kohl und Lukas Tielke (erste Reihe von rechts) betrachteten den neuen Imagefilm mit Vertretern einiger Hotels auf der Großleinwand.  Foto: Anna Sartorius
Michael Beckmann, Patrick Kohl und Lukas Tielke (erste Reihe von rechts) betrachteten den neuen Imagefilm mit Vertretern einiger Hotels auf der Großleinwand. Foto: Anna Sartorius

Selbst ein kurzer Film kann manchmal großes Kino sein. Das bewies die Ferienwelt Winterberg am Freitag, als sie ihren neuen Imagefilm auf Großleinwand im Filmtheater Winterberg vorstellte.

Zwei Minuten ist dieser lang und umfasst vieles, das die Stadt lebenswert macht.

„Winterberg ist jung, dynamisch und frisch. Der Film soll Lust auf die Region machen und Menschen durch seine Inhalte begeistern“, sagte Tourismuschef Michael Beckmann vor den Gästen im Filmtheater. So werden im zweiminütigen Hauptfilm Einblicke gegeben in Natur, Landschaft und Aktivangebote, aufgearbeitet in kurzen, dynamischen Schnitten.

In zusätzlichen einminütigen Filmmodulen werden einzelne Themen wie Wellness, Essen, Radfahren und Wandern aufgegriffen. „So können Gäste zielgerichtet ihre Interessensgebiete aussuchen“, erklärt Beckmann. Untermalt sind die bewegten Bilder mit Musik, die auf die dynamische Schnittfolge abgestimmt ist. Zudem kam modernstes Equipment wie eine Flugdrone für perfekte Luftaufnahmen zum Einsatz. Entstanden ist so ein zeitgemäßer Film, der nun auf verschiedenen Internet-Plattformen verbreitet wird – immer und überall als Visitenkarte Winterbergs abrufbar.

Verantwortlich für den Dreh des Films sind zwei junge Menschen aus der Region: Patrick Kohl aus Winterberg und Lukas Tielke aus Hallenberg. Beide haben, da sie nicht mehr fest im Sauerland wohnen, auch einen Blick von außen auf die Heimat entwickelt.

Wichtig, meint Michael Beckmann: „Wir laufen oft mit Scheuklappen durch Stadt und Natur und sehen nicht mehr das, was Gäste an Winterberg schätzen.“ Dem stimmt Lukas Tielke zu: „Viele Menschen wissen nicht, was Land wirklich ausmacht. Für sie ist ein Waldspaziergang etwas ganz anderes als für uns.“ So wird bewusst auch auf für die Sauerländer Selbstverständliches wie eine grasende Kuh, die den Gästen im Filmtheater besonders auf- und gefiel, gesetzt. Elf Tage betrug die reine Drehzeit; gearbeitet wurde mit etwa 30 Personen in verschiedenen Locations.

Bisher bezogen sich die Filmemacher auf den Sommer im Sauerland, nun folgen Sequenzen im Winter mit Schnee. „Die Module sind beliebig erweiterbar. Es gibt noch viele Möglichkeiten, auf dem Bisherigen aufzubauen. Wir haben noch einiges vor“, sagt Patrick Kohl: Die Dinge mit kurzen knackigen Bildern zu zeigen, worauf es in Winterberg ankommt. Weniger ist eben manchmal mehr.

Finanziert wurde das Projekt von der Ferienwelt Winterberg und verschiedenen heimischen Hotels, die sich in einigen Filmen wiederfinden.

Die Ferienwelt Winterberg stellt das Filmmaterial auch ihren Betrieben zur Verfügung. Gastgeber, die Interesse haben, das Material auf ihrer Website oder in ihrem Haus zu zeigen, wenden sich an die Tourist-Info Winterberg. (Von Anna Sartorius, a.sartorius@sauerlandkurier.de)

Auch interessant

Kommentare