Taschendiebe und Weihnachtsfeiern

"Wir Sauerländer passen auf uns auf": Diese Tipps gibt die Polizei für die Weihnachtszeit

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Hochsauerland. Weihnachtsmärkte, Weihnachtsfeiern... "Die herrliche Adventszeit hat endlich angefangen", findet auch die HSK-Polizei und gibt auf ihrem Twitter-Kanal Tipps für eine besinnliche (und straffreie) Vorweihnachtszeit.

"Die Weihnachtsmärkte haben geöffnet, die Skipisten werden hoffentlich auch bald wieder weiß und es warten jede Menge Weihnachtsfeiern", heißt es in dem Tweet.

Und doch gebe es "ein paar Kleinigkeiten", die beachtet werden sollten: "Taschendiebe lieben Weihnachtsmärkte!", warnt die Polizei. Diese würden große Menschenansammlungen ausnutzen, um unbemerkt an die Wertsachen der Bürger zu kommen.

Zudem gibt es einen weiteren Tipp, der nicht nur in der Adventszeit gilt: "Alkohol und Autofahren passen nicht zusammen!" Zwar seien "hier ein Glühwein, da ein Bierchen" kein Problem, aber: "Das Auto muss stehen bleiben!"

Damit auch überall alles glatt läuft, appelliert die Polizei abschließend an den Zusammenhalt: "Wir Sauerländer passen auf uns auf!"

Auch der TÜV gibt Tipps

Für betriebliche Weihnachtsfeiern hat aber auch der TÜV Nord einige Tipps auf Lager: "Damit der Spaß allerdings nicht in einem Unfall endet, sollten die Organisationsteams innerhalb der Unternehmen ein paar Sicherheitshinweise beachten", teilt das Unternehmen mit.

Deko und Aufbau passend planen: Um die Sicherheit aller Gäste und der Veranstaltenden zu gewährleisten gibt es einige einfache und grundlegende Handgriffe, die dazu beitragen: So sollte beispielsweise nur schwer entzündliche Dekoration verwendet werden. Ein geeignetes Löschmittel muss jederzeit griffbereit stehen, sodass im Notfall schnell reagiert werden kann. Fluchtwege dürfen nicht mit Dekoration verbaut werden. "Im Zweifelsfall sollte der Aufbau rechtzeitig von Brandschutzbeauftragten geprüft werden", empfiehlt Tobias Zweckerl, Experte für Veranstaltungs- und Besuchersicherheit.

LED-Leuchten statt offenem Feuer: Kerzen sind beliebte Stimmungsmacher in der Weihnachtszeit. Offenes Feuer bringt aber auch immer ein hohes Gefahrenpotenzial mit sich. Egal ob Teelichter oder Kerzen am Weihnachtsbaum – gerade in Kombination mit leicht entzündbarer Dekoration ist das Brandrisiko groß. Oft ist es schwer diese Brände wieder einzudämmen. "LED-Leuchten sind da die bessere und vor allem sichere Alternative. Ergänzend ist auch eine grundlegende Gefährdungsbeurteilung sinnvoll", sagt der Experte.

Unfallversicherung prüfen: Auch für die Weihnachtsfeier gelten die Grundlagen der Mitarbeiterversicherung. Sprich: Die gesetzliche Unfallversicherung. In der Regel sind hier auch die Vorbereitungen, die Feier selbst sowie der anschließende Heimweg mitversichert. Dennoch sollten Arbeitgeber sich darüber im Vorfeld informieren.

Gefahren nicht mit Verboten begegnen: "Verbote verhängen, um für Sicherheit zu sorgen, funktioniert meiner Erfahrung nach leider in den seltensten Fällen. Oftmals können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht direkt nachvollziehen, wie bestimmte Dinge zu Unfällen führen können", berichtet Zweckerl. Sinnvoller für Arbeitgeber sei es daher, die Mitarbeitenden bereits bei der Vorbereitung der Feier zu begleiten und von Anfang an für potenzielle Risiken zu sensibilisieren. "Vieles ist möglich bei weihnachtlicher Dekoration und der betrieblichen Weihnachtsfeier, wenn man im Vorfeld Gefährdungsbeurteilungen durchführt und dann geeignete Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmenden festlegt."

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