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ARD ändert heutiges TV-Programm aus aktuellem Anlass - Prime-Time-Sendung fliegt komplett raus

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Von: Armin T. Linder

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ARD-Hauptstadtstudio in Berlin am Regierungsviertel
Das ARD-Hauptstadtstudio in Berlin am Regierungsviertel (Symbolfoto). © Christoph Hardt / Imago

Kurzfristige Programmänderung bei der ARD: Der Kanal nimmt eine Prime-Time-Sendung raus und sendet aus aktuellem Anlass eine andere.

Berlin - Die Corona-Sondersendungen im Fernsehen sind im Zuge der Omikron-Welle wieder zahlreicher. Die ARD* reagiert auf die aktuelle Entwicklung. Und ändert für kommenden Montag (17.1.) sein Programm. Das berichtet unter anderem dwdl.de.

Omikron-Entwicklung: ARD sendet 30-minütige Extra-Sendung

Eigentlich sollte da zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr die Tier-Doku „Erlebnis Erde: Tierische Heimkehrer“ laufen. Doch jetzt sieht der Plan auf daserste.de ganz anders aus. Um 20.15 Uhr beginnt ein halbstündiges „ARD Extra“ zur Corona-Lage. Laut dwdl.de zum zweiten Mal in diesem Jahr und doppelt so lang wie üblich: nämlich in 30 Minuten. Im Anschluss geht Frank Plasberg mit „Hart aber fair“ ab 20.45 Uhr auf Sendung.

Omikron-Entwicklung: Impfpflicht Thema bei „Hart aber fair“

Im Talk zu Gast: Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, der FDP-Bundestagsabgeordnete Christine Aschenberg-Dugnus., der Epidemiologe Prof. Dr. Timo Ulrichs, der Journalist Michael Bröcker sowie der Medizinhistoriker Prof. Dr. Malte Thießen. Thema der Sendung: „In der Omikronwelle: Was bringt eine Impfpflicht?“ Weiter geht‘s ab 22 Uhr mit der nächsten Info-Sendung, den „Tagesthemen“.

Die Virusvariante Omikron treibt die Corona-Zahlen in Deutschland weiter steil nach oben. Die Sieben-Tage-Inzidenz hat nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Samstagmorgen erneut einen Höchstwert erreicht, die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche stieg auf 497,1. Zum Vergleich: Am Vortag lag die Inzidenz bei 470,6, vor einer Woche bei 335,9. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 78.022 neue Infektionen. Vor einer Woche waren es 55.889. Deutschlandweit wurden binnen 24 Stunden 235 Todesfälle verzeichnet.

Omikron ist nach Erkenntnissen des RKI auch hierzulande inzwischen vorherrschend. Nach Ansicht von RKI-Präsident Lothar Wieler tritt Deutschland mit der Ausbreitung der hochansteckenden Variante und den stark steigenden Infektionszahlen in eine „neue Phase der Pandemie“ ein. „Die reinen Fallzahlen werden weniger entscheidend sein. Wichtiger ist, wie viele Menschen schwer an Covid-19 erkranken und wie stark das Gesundheitssystem dann belastet sein wird“, hatte Wieler am Freitag gesagt. Die wichtigsten Entwicklungen zu Corona in Deutschland finden Sie hier in unserem News-Ticker. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. (lin/dpa)

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