Diese Länder sind in der Endrunde

Erstes Halbfinale beim ESC 2017: Diese Länder sind im Finale

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Atrsvik aus Armenien hat im ersten Halbfinale ihr Ticket für den ESC 2017 gelöst.

Kiew - Erstes Halbfinale zum ESC 2017: Diese Länder sind schon weiter. Diese Teilnehmer sind bereits beim Eurovision Song Contest ausgeschieden. Der große Überblick.

Update vom 13. Mai 2017: Wer gewinnt den Eurovision Song Contest in Kiew? Und wie schneidet die deutsche Kandidatin Levina ab? Alle Informationen finden Sie im Live-Ticker zum ESC 2017.

18 Teilnehmer haben sich am Dienstag im ersten Halbfinale zum ESC 2017 um ein Ticket für die Finalshow am Samstag beworben. Zehn Kandidaten sind weiter. Erwartungsgemäß haben die Top-Favoriten der Wettanbieter, Robin Bengtsson aus Schweden und Atrsvik  aus Armenien, ihr Ticket gelöst. Auch die als Geheimtipp gehandelte Blanche aus Belgien (manche sehen sie sogar als Favoritin) gehört zu den 26 Teilnehmern der Eurovision-Endrunde. Auch Australien, das eigentlich gar nicht zu Europa gehört, ist beim ESC 2017 dabei.

Slavko Kalezić, der extravagante Teilnehmer mit dem langen Zopf aus Montenegro ist im ersten Halbfinale ausgeschieden. Auch Svala aus Island und Tako Gachechiladze (Georgien) sind raus. 

Die deutsche Teilnehmerin Levina tritt mit ihrem Lied „Perfect Life“ erst am Samstag an. Deutschland ist wie Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien (die sogenannten „Big Five“) automatisch für das Finale gesetzt. Auch der Gastgeber Ukraine muss sich nicht für den ESC 2017 in Kiew qualifizieren. Vorjahressiegerin Jamala war auch im ersten Halbfinale zu sehen. Sie trat vor der Verkündung des Ergebnisses mit einer neuen Performance und mit ihrem Siegertitel „1944“ auf. Das zweite ESC-Halbfinale wird am Donnerstag ab 21.00 Uhr mit weiteren 18 Ländern ausgetragen. 

Hier sehen Sie die Ergebnisse des ersten ESC-Halbfinales 2017 im Überblick:

ESC 2017 in Kiew: Diese Kandidaten haben sich im 1. Halbfinale qualifiziert

Land

Teilnehmer

Lied

Armenien

Artsvik

Fly With Me

Aserbaidschan

DiHaj

Skeletons

Australien

Isaiah

Don't Come Easy

Belgien

Blanche

City Lights

Griechenland

Demy

This Is Love

Moldawien

SunStroke Project

Hey Mamma

Polen

Kasia Moś

Flashlight

Portugal

Salvador Sobral

Amar Pelos Dois

Schweden

Robin Bengtsson

I Can't Go On

Zypern

Hovig

Gravity

ESC 2017 in Kiew: Diese Teilnehmer sind im 1. Halbfinale ausgeschieden

Land

Teilnehmer

Lied

Georgien

Tako Gachechiladze

Keep The Faith

Albanien

Lindita Halimi

Botë (World)

Montenegro

Slavko Kalezić

Space

Finnland

Norma John

Blackbird

Island

Svala

Paper

Tschechien

Martina Bárta

My Turn

Slowenien

Omar Naber

On My Way

Lettland

Triana Park

Line

ESC 2017: Das erste Halbfinale im Ticker zum Nachlesen

23.11 Uhr: Am Donnerstag tickern wir dann das 2. Halbfinale - und natürlich das Finale am Samstag. Für heute machen wir hier Schluss. Auf Wiedersehen!

23.08 Uhr: Belgien!

23.08 Uhr: Zypern!

23.07 Uhr: Australien!

23.06 Uhr: Armenien!

23.06 Uhr: Polen!

23.06 Uhr: Portugal!

23.06 Uhr: Schweden!

23.05 Uhr: Griechenland!

23.05 Uhr: Aserbaidschan ist (wie in jedem Jahr) dabei.

23.04 Uhr: Der Moment der Wahrheit: Weiter ist - Überraschung: Moldawien! 

22.52 Uhr: Und nochmal Jamala, die, so darf man zumindest annehmen, ihre aktuelle Single vorstellt. Warum sie bei ihrer Neuversion eines alten ukrainischen Folk-Songs etwas anhat, was wie ein traditionelles Indianer-Gewand aussieht, können wir nicht erklären. Aber die langen bunten Fransen eignen sich bestens zum Sich-damit-wild-im-Kreis-drehen. 

22.47 Uhr: Die Abstimmung ist beendet. Bevor wir das Ergebnis erfahren, darf Verka Serduchka ran. Er (oder sie?) war der Hingucker beim ESC 2007, mit der enormen Sonnenbrille und der Discokugel auf dem Schädel, auf der ein riesiger Stern befestigt war. Wir blicken mit ihm/r zurück in die ESC-Geschichte.

22.35 Uhr: Sie hat den ESC in Stockholm im vergangenen Jahr gewonnen, jetzt singt Jamala noch einmal ihr Siegerlied “1944“ in einer völlig neuen Version. Will heißen: Noch mehr Streicher-Sauce. Und der Pathos-Regler wurde von damals 10 auf 14 hochgedreht.  

Es geht zur Abstimmung

22.28 Uhr: Jetzt haben wir alle 18 Kandidaten des 1. Halbfinales gehört und gesehen. Es darf abgestimmt werden. (Nur eben u. a. Deutschland nicht.) Denn nur zehn kommen ins Finale.

22.24 Uhr: Triana Park aus Lettland versucht es ebenfalls mit Elektro-Pop. Dazu trägt sie auf dem Kopf zwei Zündkerzen und am Körper die Grabbeltisch-Version eines Madonna-Fummels. Das Publikum erwacht aus seinem Balladen-Koma und klatscht dankbar mit.

22.22 Uhr: Bombast kann er, der Zahntechniker. Harmonisch ist einiges Interessantes drin, aber reicht die Musical-artige Nummer fürs Finale?

22.19 Uhr: Omar Naber aus Slowenien hat „On My Way“ selbst geschrieben. Schon wieder eine Ballade? Darauf können Sie wetten!

22.15 Uhr: Artsvik ist eine spätberufene Sängerin. Die Armenierin bringt einen Ethno-Elektro-Mix, der sich wohltuend vom Rest abhebt. Und weil die Windmaschine gegen die Flechtfrisur nichts ausrichten könnte, muss hier zur Abwechslung mal der Trockennebel ran. Gegen Ende von „Fly with me“ hebt sie auch stimmlich ab. Im besten Sinne anders!

22.13 Uhr: „Let me be your Gravity“, fleht Hovig Demirjan aus Zypern. Da werden alle abgelutschten Klischees im Text ausgepackt, aber die Projektionen auf dem Bühnenboden und im Hintergrund reißen das Stück wenigstens ein wenig heraus.

22.07 Uhr: Jetzt kommt Martina aus Tschechien dran. „My Turn“ heißt daher wohl ihr Lied. Ihr Herz schlägt für den Jazz, sie singt allerdings eine klassische Soul-Ballade. Gegen das Lied ist nichts zu sagen, gegen das Bratfolien-Outfit und die fast nackten Männermodels im Hintergrund allerdings eine Menge.

22.00 Uhr: Svala kommt aus Island und ist ein alter Hase im Music-Business. Wir stellen fest: Weiß ist die Farbe des ESC-Halbfinales. In dem Fall ist es allerdings naheliegend: Svala singt von - Papier. Wieso? Weil sie‘s kann! Nein, es ist natürlich eine Metapher. Die Elektro-Ballade der Eiskönigin geht ebenfalls ins Ohr, muss man sagen.

Der Epic Sax Guy bläst uns den Pop 

21.56 Uhr: Einen Sonnenstich muss man beim SunStroke Project aus Moldawien nicht befürchten. Auch wenn den wenigsten der Name etwas sagen dürfte: Ihr Epic Sax Guy ist seit Jahren Kult im Internet (eine 10-Stunden-Schleife des Riffs hat 20 Millionen Klicks auf YouTube!), da darf er auch hier natürlich nicht fehlen. Wenigstens klauen die Jungs bei sich, nicht bei anderen. „Hey, Mamma!“ dürften viele nervig finden, ins Ohr schraubt sich der Song allerdings durchaus. Am Schluss kommen drei Bräute auf die Bühne und singen in Blumensträuße. Only at the ESC...

21.54 Uhr: Auch in Polen weiß man, dass sich „higher“ bestens auf „desire“ reimt. Jetzt fliegen dank dem Mega-Screen im Hintergrund weiße Tauben aus dem weißen Kleid - ja, es geht um Frieden. Und die Windmaschine macht Überstunden. Stimmlich allerdings einwandfrei.

21.53 Uhr: Kasia Mos trägt im Video zum Song „Flashlight“ quasi nichts, fürs Halbfinale hat sie sich dann aber doch etwas angezogen. 

21.48 Uhr: Mit Demy will Griechenland punkten. Die hübsche Musical-Darstellerin studiert nebenher Jura und trägt ein Kleid, für das der Begriff „Schlitz“ eine Untertreibung ist. Endlich mal keine Ballade, auch wenn der Anfang Böses ahnen ließ. Geht gut ab, das Ding. Dazu planschen zwei Männer mit nacktem Oberkörper in einer wannenartigen Mini-Bühne. Im Hintergrund tummeln sich Meerjungfrauen. Was das mit Liebe (“This is love“) zu tun hat? Wir wissen es nicht. 

21.44 Uhr: Salvador Sobral aus Portugal musste sich kurz vor seinem Auftritt beim Halbfinale einer Herz-OP unterziehen. Jetzt ist er wieder fit und singt - eine Ballade. Klavier: Check. Streicher: Check. „Amor pelos dois“ klingt ein wenig wie ein Lied einer Disney-Prinzessin aus den späten 70ern, das es nicht in den Film geschafft hat. Aber das ist ja mal nichts Schlechtes.

21.43 Uhr: Die theatralische Performance bleibt hängen, der Song selbst nicht so sehr.

Skelette gegen traurige Amseln

21.39 Uhr: Dihaj kommt aus Aserbaidschan, sie singt über Skelette, die metaphorisch für eine selbstzerstörerische Beziehung stehen. am Rand einer Wand aus schwarz-weißen Grafittis sitzt ein Mann im Anzug mit Pferdekopf auf einer Leiter. So etwas kann man auch nur beim ESC bringen.

21.35 Uhr: Ein finnisches Singer-Songwriter-Paar singt über eine traurige Amsel. Ja, es muss nicht immer gleich der Weltfrieden sein. Norma John singt „Black Bird“, neben ihr sitzt ein Mann am Klavier, hören tut man es anfangs allerdings kaum, wabernde Synthis stehen im Vordergrund. Nichts gegen Balladen oder in Töne gegossene Melancholie, aber das ist schon seeeeeeeeeeeeehr ruhig. Aber schön gesungen. 

21.29 Uhr: Slavko Kalezić fällt durch sein ellenlanges Kopfhaarteil auf, das er so wild herumwirbelt, dass man befürchten könnte, er hebt gleich ab. Und durch den tiefblauen Rock, unter dem eine Glitzerhose zum Vorschein kommt. Und sein Netz-Oberteil. Sein Disco-Kracher „Space“ stammt allerdings aus dem letzten Jahrhundert (Jamiroquai fällt da etwa spontan ein). Und stimmlich kann er jetzt schon nicht mithalten. Vielleicht rettet ihn ja der Mitschnipp-Faktor. 

21.27 Uhr: Erst gegen Schluss zeigt Blanche, dass sie auch anders als Tieftönen kann. Vielleicht ist „City Lights“ aber etwas zu düster für den ESC. 

21.24 Uhr: Blanche aus Brüssel ist erst 17, ihre Stimme ist aber ein paar Jahrzehnte älter - gar nicht kindlich, sondern überraschend tief. Die Weltkugel im Hintergrund hätte allerdings besser zum Vorgänger gepasst. Und ein Ohrwurm ist das Elektro-Pop-Lied auch nicht gerade. 

Mehr Windmaschine!

21.21 Uhr: Im Song von Lindita Halimi aus Albanien geht es um nichts Geringeres als die Welt. Klingt pathetisch? Dann passt es ja zum Lied, und zu den Gesten der Sängerin. Pathos pur. Und die Windmaschine droht zu überhitzen. Wir haben schon größere Stimmen gehört, aber lange Töne halten kann sie, die Lindita.

21.19 Uhr: Da wollte er stimmlich an die Spitze, doch nicht alle Töne saßen. Das „won‘t come easy“ für ihn, Goldregen hin oder her.

21.17 Uhr: Isaiah hat in Australien den X-Factor gewonnen. Er ist der erste Aboriginee beim ESC. „Don‘t come easy“ heißt der Song. Wieder eine Ballade. Und wir stellen fest: Laufbänder auf der Bühne sind in diesem Jahr beim ESC, was Trickkleider früher waren.

21.13 Uhr: Georgen schenkt uns eine Durchhalteballade. „Keep the Faith“ wird gesungen von Tamara Gachechiladze. (Wenn Sie den Namen fehlerfrei aussprechen können, sind Sie eindeutig noch zu nüchtern.) Passend zu den dramatischen Klängen: Das feuerrote Kleid. Sie erinnert mit ihrer Frise ansonsten optisch an die junge Diana Ross. Da werden Streicher und ein Chor ausgepackt, die harmonische Rückung darf natürlich genauso wenig fehlen wie die Feuer-Fontänen am Bühnenrand. 

Laufbänder sind beim ESC 2017 in

21.11 Uhr: Die Idee mit der Choreo auf den Laufbändern ist zwar von OK Go geklaut, aber nett anzuschauen. Das Lied dagegen ist recht belangloser Pop. 

21.08 Uhr: Der erste Act kommt aus Schweden. Robin Bengtsson fährt Motocross, wenn er nicht gerade singt, erfahren wir. Sein Song: „I can‘t go on“ - ein Weiterkommen ins Finale sollte aber drin sein. Die Stimmen der weiblichen Zuschauer sollte dem Sänger sicher sein, er sieht aus wie frisch aus der Boss-Werbung.

21.07 Uhr: Falls Sie aus Deutschland mit abstimmen wollen: Das geht leider nicht. 

21.04 Uhr: Drei junge Herren führen durch den Abend - ich versuche erst gar nicht, ihre Namen zu schreiben, selbst das Aussprechen ist für westliche Zungen ein riskantes Unternehmen.

21.01 Uhr: Einer der größten Popstars der Ukraine eröffnet die Show: Monatik heißt der junge Mann mit dem schicken Beanie auf dem Schädel. Er kann singen, rappen und tanzen. Bruno Mars scheint sein Bruder im Geiste zu sein.

21.00 Uhr: ES GEHT LOOOOOOOOOS!!!

20.50 Uhr: Willkommen zu unserem Live-Ticker zum 1. Halbfinale des ESC! In knapp zehn Minuten geht‘s also los - letzte Chance, die Schüssel mit Chips und vor allem den Alkoholvorrat bereitzustellen. Wir allen werden vor allem Letzteres bitter nötig haben.

Die besten Bilder vom 1. ESC-Halbfinale 2017

+++ Wer qualifiziert sich für den ESC 2017, der am Samstag in der ukrainischen Hauptstadt Kiew stattfindet? 26 Länder nehmen am diesjährigen Eurovision Song Contest teil. Sechs Länder sind automatisch qualifiziert. Das Gastgeber-Land Ukraine sowie die Hauptzahlerländer Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien (die sogenannten „Big Five“) sind automatisch für den Wettbewerb am Samstag qualifiziert. In den Semifinals treten jeweils 18 Teilnehmer an, von denen sich pro Halbfinale nur zehn qualifizieren.

+++ Neben den teilnehmenden Ländern sind für das erste Halbfinale am heutigen Dienstag Großbritannien, Italien und Spanien stimmberechtigt. Deutschland hat im zweiten Halbfinale am 11. Mai ein Stimmrecht. Das Publikums-Voting und das Jury-Voting haben in den Shows gleich viel Gewicht. ESC-Gewinnerin Nicole, Sängerin Joy Denalane, Musikproduzent Andreas Herbig, Sänger und Songwriter Adel Tawil sowie Sänger Wincent Weiss bilden dieses Jahr die deutsche Jury.

+++ Wir haben bereits einen Überblick mit allen Teilnehmern beim ESC 2017 zusammengestellt.

+++ In einer Tabelle haben wir sämtliche Teilnehmer des ersten ESC-Halbfinales am heutigen Dienstag mit deren Startnummer zusammengefasst. Über den Link beim Song finden Sie ein Youtube-Video des jeweiligen Liedes.

+++ Austragungsort für das erste ESC-Halbfinale ist das International Exhibition Centre (IEC) in Kiew. Hier wird am Samstag auch der ESC 2017 stattfinden.

+++ Das erste ESC-Halbfinale am heutigen Dienstag beginnt um 21.00 Uhr deutscher Zeit (wegen der Zeitverschiebung ist es in Kiew dann schon 22.00 Uhr Ortszeit). Die ARD zeigt das Event auf dem Spartenkanal One. Außerdem gibt es zwei Live-Streams. tz.de hat bereits zusammengefasst, wie Sie das ESC-Halbfinale heute live im TV und im Live-Stream sehen können.

+++ Welchen der Topfavoriten für den ESC 2017 in Kiew sehen wir heute beim ersten Halbfinale in Kiew? Robin Bengtsson (Schweden) und Atrsvik (Armenien) haben nach Meinung der Buchmacher den Einzug ins Finale fast schon klar gemacht. EurovisionWorld, das die Quoten verschiedener Buchmacher auswertet, sieht die beiden ganz vorne. Quote: circa 1:1,03.  Sehr gute Chancen auf das Finale haben auch Salvador Sobral (Portugal) und DiHaj (Aserbaidschan) mit Quoten von circa 1:1,10. Auch Demy (Griechenland), Isaiah (Australien) und Norma John (Finnland) gelten mit Quoten von circa 1:1,2 als Kandidaten für das ESC-Finale.

+++ Timur Miroshnychenko, Volodymyr Ostapchuk und Oleksandr Skichko werden die Halbfinals und den ESC 2017 am Samstag moderieren.

fro/hn

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