Beim Pizzastübchen in Osnabrück

Restauranttester Rach verzweifelt an Sauce Hollandaise aus der Packung

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Rach ist nicht begeistert. Ob er etwas Schönes aus dem Osnabrücker Pizzastübchen zaubern kann?

Osnabrück - Sauce Hollandaise aus der Packung und staubtrockene Margherita: Das Pizzastübchen in Osnabrück ist ein schwerer Fall für Restauranttester Rach. 

„Das Essen ist zum Vergessen“ lautete Rachs Urteil über das „Pizzastübchen“ in Osnabrück am Montagabend in der RTL-Sendung „Rach, der Restauranttester“. Besonders entsetzt war der Profi-Koch von der Pizza "Ladenhüter" mit einem Belag aus einem kräftigen Schwung Sauce Hollandaise aus der Packung und Makkaroni. Auch die „kackbraunen“ Wände begeisterten Rach überhaupt nicht. 

Die Restaurantbetreiber Jan Schädel und Sascha Lauxtermann riefen Rach zur Hilfe: Die Kunden wollen einfach nicht kommen und der Laden wirft nicht genug Geld ab, um zwei Familien zu versorgen. Die Geschäftszahlen zeigen, dass die beiden Pizzabäcker mit ihrem Laden nur 11.000 Euro Umsatz im Monat machen. Schädel muss beichten, dass seine Großtante sie bezuschusst.  Mit den Einnahmen schaffen sie es einfach nicht, sich selbst mit ihrer Pizzeria über Wasser zu halten. Ein weiteres Eingeständnis müssen die beiden Restaurantbesitzer machen: Sie waren noch nie in Italien. 

Das Pizzastübchen wird umgekrempelt

Beim Pizzastübchen muss sich also einiges ändern, das ist für Restauranttester Rach ganz klar. Schädel und Lauxtermann sehen das auch so: „Wir wollen moderner werden, uns weiterentwickeln“. Schritt eins auf dem Weg zu einem erfolgreichen Restaurant: die beiden Nicht-Profi-Köche werden erst einmal nach Neapel verfrachtet. Hier dürfen sie in einer der besten Pizzerien der Welt „Da Michele“ den Pizza-Bäckern über die Schulter schauen und selbst Teigkneten üben. Ciao, staubtrockene Margherita und Pizza "Ladenhüter" - Heimwärts geht‘s mit verbesserten Rezepten und neuen Knetfähigkeiten im Gepäck. 

Schritt zwei: Die „kackbraunen“ Wände müssen weg, das Pizzastübchen wird radikal umdekoriert. Außerdem heißt es nicht mehr länger Pizzastübchen. Das Ergebnis ist das farbenfrohe, moderne PizzAmici, das jeden Abend komplett ausgebucht ist.

Sechs Wochen später kommt Rach zu einem Überraschungsbesuch in den Laden. Das Restaurant „ist nicht wiederzuerkennen“, sagt er. Der Pizzateig hätte seiner Meinung nach zwar 30 Sekunden länger in den Ofen gehört. Im Vergleich zu seinem ersten Besuch, ist dieser Kritikpunkt jedoch Pipifax. Rachs Fazit zum schicken PizzAmici: „Optik: eine glatte Eins. Geschmack: eine glatte Eins!“

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