Heiratsantrag beim 2. Halbfinale

Teilnehmerfeld komplett: Diese Länder sind beim ESC dabei

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Diese Künstler freuen sich über die Teilnahme beim ESC 2017. 

Kiew - Das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) ist komplett - doch zum großen Gesprächsthema wurde Donnerstagabend in Kiew eine Liebeserklärung. 

Mazedoniens Starterin Jana Burceska erhielt von ihrem Freund vor Millionenpublikum live einen Heiratsantrag. Die schwangere Burceska sagte deutlich Ja - und musste sich am Ende dennoch über den verpassten Finaleinzug ärgern. Hier können Sie das zweite ESC-Halbfinale im Live-Ticker nachlesen

Von den 18 Teilnehmern des zweiten Halbfinals qualifizierten sich zehn für die Endrunde. Zu den unglücklichsten Halbfinalisten gehörte Mazedoniens 23-jährige Starterin Burceska. Zunächst hatte sie in einem Video vor ihrem Auftritt ihre Schwangerschaft öffentlich gemacht. Dann ging in der Liveshow - allerdings nach Ende der Zuschauerabstimmung - auch noch ihr Freund vor ihr auf die Knie und hielt um ihre Hand an. Aber am Ende schied Burceska aus. Dafür hat sie in der ESC-Geschichte nun einen besonderen Platz, nach Einschätzung langjähriger Kenner war es der erste Heiratsantrag seit Bestehen des Wettbewerbs.

Österreich, Niederlande und Dänemark kommen weiter

Insgesamt 26 Länder treten in dem weltweit am meisten beachteten Musikwettbewerb Samstagabend gegeneinander an. Gastgeber Ukraine und die fünf großen ESC-Geldgeber - darunter Deutschland - waren im Vorfeld gesetzt. In den nun beendeten zwei Halbfinals qualifizierten sich jeweils zehn weitere Länder.

Darunter ist das in den Wettbüros hoch gehandelte Bulgarien ebenso wie Weißrussland, Kroatien, Ungarn, Israel, Rumänien, Norwegen sowie die deutschen Nachbarländer Österreich, Niederlande und Dänemark. Nach einer inzwischen mehrjährigen Pleitenserie ist dagegen das mit sieben Siegen erfolgreichste ESC-Teilnehmerland Irland erneut ausgeschieden. Und auch der deutsche Komponist Ralph Siegel scheiterte bei seiner 25. Teilnahme am Finaleinzug, wie schon in den Vorjahren war Siegel mit dem Zwergstaat San Marino angetreten.

ESC 2017: Das ist der große Favorit

Geht es nach den in den vergangenen Jahren so treffsicheren Wettbüros dürfte Italien am Samstag das Finale gewinnen. Francesco Gabbani liegt schon seit Tagen stabil vorne.

Deutschlands Chancen scheinen immerhin besser zu sein als in den Vorjahren. Levina lag unmittelbar nach dem zweiten Halbfinale auf der Vergleichsseite www.oddschecker.com auf Platz 17. In einer Prognose des Internetkonzerns Google auf Grundlage der weltweiten Suchanfragen schafft es die 26-jährige Deutsche sogar auf den elften Platz.

Damit werden Levina weit mehr Chancen auf eine gute Platzierung zugerechnet als Jamie-Lee im vergangenen Jahr und Ann Sophie vor zwei Jahren. Die beiden deutschen Sängerinnen lagen vor dem Finale in allen Prognosen weit hinten und landeten tatsächlich am Ende jeweils auf dem letzten Platz.

Mit dem Sieg wird Levina den Prognosen zufolge aber nichts zu tun haben. Bei den hoch gehandelten Favoriten folgen dort hinter Italien auf den weiteren Plätzen Portugal, Bulgarien und Belgien. Gabbani werden auch in einer Prognose des Internetkonzerns Google große Siegchancen zugerechnet. Er liegt dort allerdings nur auf Rang zwei, in dieser Prognose ist Frankreich der Topfavorit. Bei Google steht Bulgarien ebenfalls auf dem dritten Platz, gefolgt von Australien und Portugal.

afp

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