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Viele Bewohner des Seniorencentrums St. Liborius Attendorn nahmen an der Ausstellungseröffnung teil.  Foto: Anette Leusmann
Viele Bewohner des Seniorencentrums St. Liborius Attendorn nahmen an der Ausstellungseröffnung teil. Foto: Anette Leusmann

Der Verein für Orts- und Heimatkunde Attendorn eröffnete jetzt im Seniorencentrum St. Liborius eine Ausstellung mit 41 Bildern von "Attendorn zwischen 1930 und 1950".

Dabei handelt es sich um Aufnahmen von Emil Peiffer senior und Bilder aus dem umfangreichen Archiv des Heimatvereins. "Es waren bewegende Jahre mit vielen Erinnerungen, sowohl guten wie auch schlechten", bekräftigte Harald Kröning, ehemaliger Vorsitzender des Vereins für Orts- und Heimatkunde, in seiner Eröffnungsrede. So wurde auch in der Zeit des Krieges in Attendorn Karneval gefeiert und an den kirchlichen Brauchtümern festgehalten.

Die ausgestellten Bilder sind chronologisch entsprechend dem Jahresablauf angeordnet. Die Ausstellung zeigt viele bisher nicht veröffentlichte Aufnahmen aus der Zeit des Nationalsozialismus. Der Verein für Orts- und Heimatkunde möchte die älteren Betrachter der Ausstellung aktiv einbeziehen und ihnen die Möglichkeit geben, eine "höchstpersönliche Heimatforschung" zu betreiben.

"Bitte geben Sie alles weiter, was Sie an Häusern und Personen erkennen", forderte Kröning die Anwesenden auf. "Wer weiß, vielleicht erkennen Sie sich selbst auf den Bildern wieder", setzte er lächelnd fort.

Der Verein für Orts- und Heimatkunde möchte mit dieser Ausstellung alte Erinnerungen wach werden lassen.

"Wir sind froh über jedes weitere Bild, das uns zur Verfügung gestellt wird", rührt Reinhard König, Vorsitzender des Heimatvereins, die Werbetrommel. Die Ausstellung "Attendorn zwischen 1930 und 1950" ist noch bis Mitte Februar im Seniorencentrum St. Liborius zu sehen.

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