Altes Modehaus Kohl wird Wohn- und Geschäftshaus

Laufende Umbauarbeiten noch vor Weihnachten abgeschlossen

Attendorn. (tisch)

Die Umgestaltung und Renovierung des ehemaligen Modehauses Kohl, Niederste Straße in Attendorn, ist im vollen Gange. Der neue Eigentümer gab nun Auskunft über die vorgesehene Verwendung der Räumlichkeiten.Nach der Modernisierung des Bankgebäudes wurde der Volksbank Bigge-Lenne in unmittelbarer Nachbarschaft das ehemalige Modehaus zum Kauf angeboten. Mit der Neugründung der Tochtergesellschaft, der Volksbank Bigge-Lenne Grundstücks- und Beteiligungsgesellschaft mbH, fiel dann auch die Kaufentscheidung. Im Januar waren sich Familie Kohl und die Bank einig. Die neue Banktochter wurde Eigentümerin des Gebäudes.

Zur Nutzung des Gebäudes äußert sich die Bank optimistisch: "Wir sind ein gutes Stück nach vorne gekommen. Wir stehen mit verschiedenen Mietinteressenten im engeren Kontakt", so Martin Kraume, Geschäftsführer der Volksbank Bigge-Lenne Grundstücks- und Beteiligungsgesellschaft mbH. Das Erdgeschoss ist für Einzelhandelsgeschäfte vorgesehen, im 1. und 2. Obergeschoss sollen Büroräume Platz finden; Raum für eine 115 Quadratmeter große Penthouse-Wohnung befindet sich im 3. Stock.

Einige Räumlichkeiten stünden nach wie vor für Mietinteressenten sowie ihre jeweilige Nutzung offen, bemerkt Peter Kaufmann, Sprecher des Volksbankvorstandes.

1,5 Millionen Euro Umbaukosten

Hohe Anforderungen stellten die Verantwortlichen der Bank an die Architektur des Gebäudes: Hier galt es, mit Rücksicht auf das Bauumfeld vorzugehen, insbesondere auf die neu errichtete Volksbank-Fassade und die städtebaurechtlichen Verhältnisse. In einem Wettbewerb vor Ort überzeugte das Architektenbüro Hengstebeck und wurde mit der Beantwortung der baurechtlichen Fragen beauftragt. Umgebaut und wieder neu hergerichtet wird das Objekt durch das heimische Bauunternehmen Sabisch in Oberveischede.

Sabisch fungiert als Generalunternehmer und sichert der Bank den Umbau zu einem Festpreis von 1,5 Millionen Euro zu. Mit den Bauarbeiten wurde bereits im Juni begonnen. "Noch vor Weihnachten wird Schlüsselübergabe sein", versprach Lothar Sabisch.

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