Attendorn: Besucherzahl getoppt

442 Besucher nahmen an den 12 Monatsversammlungen des Vereins für Orts- und Heimatkunde Attendorn im Jahr 2010 teil. Damit " toppten" sie die Zahl des Jahres 2009 um eine Person.

Diese Zahlen nannte Schriftführer Peter Prentler in der Jahreshauptversammlung des Vereins.

Prentler erinnerte dabei auch an die Eröffnung der Ausstellung: "Attendorn, 28. März 1945 - Bilder einer zerstörten Stadt", die am 1. November von Bürgermeister Hilleke im St. Liborius-Seniorenzentrum eröffnet worden war.

Bei den Wahlen zum Vorstand gab es eine Überraschung. So wurde Reinhard König als Vorsitzender erwartungsgemäß wiedergewählt, auch das Beiratsmitglied Dieter Thys wurde einstimmig bestätigt, aber die im vorigen Jahr schon angekündigten Rücktritt von Peter Prentler notwendige Neuwahl eines Schriftführers führte zu keinem Ergebnis. Der Vorstand wurde von den Anwesenden beauftragt, bis spätestens bis zur nächsten Jahreshauptversammlung einen geeigneten Kandidaten zu finden.

Gedenktafel für Pickart-Grabmal

Auf Grund eines Antrags von Franz Richard, das Grabdenkmal von Professor Julius Pickart mit einer Gedenktafel zu versehen, ergab eine rege Diskussion. Dabei waren sich die Mitglieder einig, dass der Verein für das Anliegen der falsche Adressat sei: das Denkmal liegt auf dem städtischen, ehemaligen katholischen Friedhof an der Windhauser Straße.

Es wurde beschlossen, Richards Antrag an den Bürgermeister mit der Bitte zu leiten, einmal über Sicherung und Schutzwürdigkeit von Denkmälern auf den Attendorner Friedhöfen nachzudenken. Auch soll sich der Vorstand noch intensiver mit dem Problem der Häuser, die im Stadtkern abgerissen werden sollen, beschäftigen. Es wurde außerdem vereinbart, die Mitglieder im kommenden Jahresheft, das noch vor Ostern erscheinen soll, aufzurufen, Wünsche für die Monatsversammlungen schriftlich an den Vorstand des Vereins zu richten.

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