In Attendorn-Niederhelden

Brand im Sauerland: Fachwerkhaus ist einsturzgefährdet - Sperrung aufgehoben

Ein Feuer in Attendorn-Niederhelden ist von einem Unterstand auf das Dach eines Fachwerkhauses übergesprungen. Die Kräfte der Feuerwehr löschen den Brand von außen. Das Gebäude ist einsturzgefährdet.
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Feuer in Attendorn-Niederhelden: Ein Fachwerkhaus ist akut einsturzgefährdet.

Großer Feuerwehr-Einsatz im Sauerland: Ein Fachwerkhaus in Attendorn ist akut einsturzgefährdet. Zunächst hatte ein Unterstand gebrannt.

Update vom 21. September, 16.47 Uhr: Nach dem Brand eines Schuppens und eines Fachwerkhauses in Attendorn-Niederhelden war die Repetalstraße (L880) seit dem frühen Dienstagmorgen gesperrt. Am Nachmittag teilte die Polizei mit: „Die Sperrung ist mittlerweile aufgehoben und die Straße kann wieder befahren werden.“

StadtAttendorn
KreisOlpe
Fläche97,86 km²

Update vom 21. September, 14.19 Uhr: Wie die Feuerwehr Attendorn berichtet, wird der Einsatz an einem Holzschuppen und einem angrenzenden Fachwerkhaus in Attendorn-Niederhelden noch mehrere Stunden andauern. Aktuell sind seitens der Feuerwehr rund 80 Einsatzkräfte vor Ort. Die Repetalstraße ist in beide Richtungen gesperrt.

Wie bereits bekannt, hatte das Feuer bei Eintreffen der Feuerwehr bereits von der Scheune auf die Bedachung eines angrenzenden Fachwerkhauses übergegriffen. Die Bewohner des Hauses hatten sich in diesem Moment bereits in Sicherheit gebracht. Die Löscharbeiten gestalteten sich als äußerst kompliziert.

Brand in Attendorn: Fachwerkhaus ist einsturzgefährdet

Die Kräfte des Löschzugs Repetal, die zuerst den Ort des Brandes erreichten, konnten trotz intensiver Löscharbeiten im Außen- und Innenbereich des Gebäudes nicht verhindern, dass sich das Feuer im Dachstuhl des Fachwerkhauses weiter ausbreitet. Die aus Blechplatten bestehende Bedachung und die alte Bausubstanz des Gebäudes bereiteten den Kräften der Feuerwehr ebenfalls starke Probleme.

Mittlerweile löschen die Anwesenden Mitglieder der Feuerwehr den Brand ausschließlich von außen. Das Fachwerkhaus kann nicht mehr gefahrlos betreten werden. Es besteht akute Einsturzgefahr. Im Einsatz sind der Löschzug Ennest, Teile des Löschzuges Attendorn, der GW-Logistik Lichtringhausen, die Löschgruppe Lennestadt-Grevenbrück, die Drehleiter aus Finnentrop-Bamenohl, der Abrollbehälter Atemschutz des Kreises Olpe und mehrere Hilfsorganisationen.

[Erstmeldung vom 21. September, 8.00 Uhr] Attendorn - Seit mehreren Stunden kämpfen am Dienstag (21. September) etwa 60 Feuerwehrleute in Attendorn-Niederhelden gegen einen komplizierten Brand.

Seit mehreren Stunden kämpfen am Dienstag (21. September) etwa 60 Feuerwehrleute in Attendorn-Niederhelden gegen einen komplizierten Brand.

In unmittelbarer Nähe eines Wohnhauses im Ortsteil Niederhelden brannte ein Wirtschaftsgebäude, das auch als Unterstand für Autos diente. Daher wurden die ersten Einsatzkräfte um 4.20 Uhr wegen eines vermeintlichen Carport-Brandes alarmiert.

Brand in Attendorn: Feuer droht auf Fachwerkhaus überzugreifen

Schnell war aber klar, dass der Einsatz brisanter wird. Den Dachstuhl des Anbaus, der bei Eintreffen der Feuerwehr lichterloh brannte, konnten die Wehrleute der Löschzüge Repetal und Attendorn schnell löschen. Doch die Rauchgase hatten bereits das angrenzende Fachwerkhaus erreicht und breiteten sich unter dem Dach aus.

Großer Feuerwehr-Einsatz in Attendorn-Niederhelden

Feuerwehr-Einsatz in Attendorn
Feuerwehr-Einsatz in Attendorn
Feuerwehr-Einsatz in Attendorn
Feuerwehr-Einsatz in Attendorn
Großer Feuerwehr-Einsatz in Attendorn-Niederhelden

Die Feuerwehr konnte nicht ausschließen, dass es zu einem Durchzünden kommt, doch Sprecher Winfried Klöwer war zuversichtlich, dies verhindern zu können. Dazu müssen die Feuerwehrleute die Dachhaut öffnen, aus der dichte Rauchschwaden herausgedrückt werden.

Brand in Attendorn: Feuerwehr alarmiert mehrfach nach

Es wurde mehrfach nachalarmiert, so kam aus Finnentrop-Bamenohl eine zweite Drehleiter zur Unterstützung. Aus Lennestadt-Grevenbrück eilten Atemschutzgeräteträger in die Repetalstraße, um an mehreren Stellen Innenangriffe durchführen zu können.

Derzeit ist die Repetalstraße voll gesperrt, dies wird voraussichtlich noch bis in den späten Vormittag andauern. Eine Ableitung ist laut Polizei ab dem Kreisverkehr St. Claas sowie ab der Kreuzung zur Mecklinghauser Straße eingerichtet. Fahrer werden gebeten, den Bereich weitläufig zu umfahren. „Die Sperrung wird aufgehoben, sobald die Löscharbeiten und die Ermittlungen der Polizei vor Ort abgeschlossen sind“, so die Polizei.

Völlig unklar ist, wie es zu dem Brand auf dem Anwesen kommen konnte. Verletzt wurde nach derzeitigem Stand glücklicherweise niemand.

Ein Auto ist in die Außengastronomie eines Hotels im Sauerland gefahren. Sechs Personen wurden verletzt, vier davon schwer. Die Polizei ermittelt.

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