In Attendorn flossen im Jahr 2007 638 Liter Blut

Martin Diller (Mitte) verlieh Ludwig Kellermann (links) und Günther Heuel Auszeichnungen für 125 Blutspenden. Foto: aleu

Ludwig Kellermann und Günther Heuel spendeten allein 125 Liter des Lebenssaftes — Ehrung durch das DRK

Attendorn. (aleu)

Der DRK-Ortsverband Attendorn hatte am Freitag 19 langjährige Blutspender zur Ehrung eingeladen. Insgesamt haben die Spender 1275 Mal jeweils einen halben Liter Blut zur Verfügung gestellt.Martin Diller, Vorsitzender des Ortsverbandes, dankte für die langjährige Hilfsbereitschaft. Männer dürfen maximal sechs Mal pro Jahr Blut spenden, Frauen vier mal. Um also auf 50 Spenden zu kommen, sind mindestens neun oder zwölf Jahre dauerhafte Spendenbereitschaft notwendig. Jährlich finden im Stadtgebiet Attendorn 26 Blutspendetermine statt, die immer gut besucht sind. "Im ländlichen Bereich ist die Bereitschaft größer als in der Stadt", erklärte Diller. Er wies auch darauf hin, wie wichtig die Erstspender sind, denn auf Grund ihres Alters scheiden immer wieder Spender aus. Jetzt ist bis zum 71. Lebensjahr gestattet, Blut abzugeben, wenn es die Gesundheit zulässt. Eine wichtige Änderung, denn jede Spende kann über Leben oder Tod entscheiden, wie die aktuellen Meldungen des DRK über Engpässe bei der Blutversorgung verdeutlichen.

Im Mittelpunkt standen am Freitag aber nicht die Blutspenden, sondern die Ehrung der Spender: Sie erhielten Urkunde, Ehrenzeichen in Gold mit Eichenkranz und eine Erstversorgungstasch. Je nach Anzahl der Blutspenden verändert sich die Wertigkeit des mit Gold und Brillanten verzierten Ehrenzeichens.

Die höchste Auszeichnung erhielten Günther Heuel und Ludwig Kellermann für 125 Blutspenden. Kellermann spendet seit seinem 18. Lebensjahr, Heuel begann mit 35 Jahren. Für 100 Blutspenden wurden Werner Kruk, Rudolf Erlhof und Wolfgang Keseberg ausgezeichnet. Werner Eckert, Hubert Buschmann, Burkhard Hellner und Peter Büdenbender nahmen die Ehrung für 75 Spenden entgegen. Für 50 Teilnahmen wurden Achim Scheckel, Ulrich Gabriel, Ingrid Damm, Manfred Willi Zacker, Maria Solbach, Thorsten Buschmann, Gustav Loest, Eberhard Dziellas, Rudolf Quinker und Hermann Sangermann ausgezeichnet.

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