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Nach Wohnhausbrand: Ermittler nennen neue Details - 18-Jähriger festgenommen

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Von: Kai Osthoff, Kristina Köller

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Am Tag nach einem massiven Wohnhausbrand in Attendorn äußern Polizei und Staatsanwaltschaft einen schlimmen Verdacht: Vermutlich war es Brandstiftung. Ein 18-Jähriger wurde festgenommen.

Update vom 26. November, 11.26 Uhr: Nach dem Brand in einem Einfamilienhaus an der Franz-Rinscheid-Straße in Neu-Listernohl am Donnerstag äußern Polizei Olpe und Staatsanwaltschaft Siegen einen schlimmen Verdacht: Erste Ermittlungsergebnisse deuten auf eine vorsätzliche Brandstiftung hin.

Ein 18-jähriger Tatverdächtiger wurde noch am Donnerstag vorläufig festgenommen. Er soll am Freitag im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden, heißt es in der Pressemitteilung.

Dachstuhlbrand in Attendorn am Donnerstagmittag - Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz.
Brand in Attendorn am Donnerstagmittag - Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz. © Kai Osthoff

An dem nicht mehr bewohnbaren Haus entstand bei dem Brand ein hoher Sachschaden im sechsstelligen Eurobereich. Die Ermittlungen dauern an und werden auch unter Hinzuziehung eines Brandsachverständigen fortgeführt.

Personen wurden laut Polizei und Staatsanwaltschaft nicht verletzt.

Attendorn: Brand in Einfamilienhaus - Feuerwehr im Großeinsatz

Attendorn - Bei einem Gebäudebrand in Attendorn ist am Donnerstagvormittag erheblicher Sachschaden entstanden. Gegen 11.15 Uhr waren Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu dem gemeldeten Dachstuhlbrand an die Franz-Rinscheid-Straße nach Neu-Listernohl alarmiert worden.

Auch eine Drehleiter war bei dem Brand in Attendorn im Einsatz.
Auch eine Drehleiter war bei dem Brand in Attendorn im Einsatz. © Kai Osthoff

Beim Eintreffen der Feuerwehren aus Listerscheid, Neu-Listernohl und Attendorn standen das Kellergeschoss sowie das Erdgeschoss im Vollbrand. Zunächst hieß es, dass vier Personen vermisst seien. Schnell stellte sich aber heraus, dass dies nicht der Fall ist.

Attendorn (NRW): 70 Einsatzkräfte bei Brand im Einsatz

Somit konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung mit sechs Kräften im Gebäude. Mit Außenangriffen und über die Drehleiter wurden die Flammen bekämpft und schließlich unter Kontrolle gebracht.

Vor Ort waren 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr, sowie die Besatzungen von vier Streifenwagen. Während der Gerätewagen Logistik der Feuerwehr Lichtringhausen noch nachgefordert wurde, stellte der Löschzug Ennest den Grundschutz für die Stadt Attendorn sicher.

Der Rettungsdienst des Kreises Olpe sowie das DRK Attendorn war mit drei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort.

Brand in Attendorn: 18-Jähriger muss ins Krankenhaus

Ein 18-Jähriger sowie zwei Frauen im Alter von 52 und 32 Jahren wurden vom Rettungsdienst untersucht. Der junge Mann wurde anschließend zur weiteren Beobachtung ins Krankenhaus gefahren. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden.

Einen Feuerwehr-Einsatz gab es kürzlich auch in Olsberg: In einem Wohnhaus war ein Brand ausgebrochen. Ein Großaufgebot rückte nach der Alarmierung aus.

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