Attendorner Kulturstipendium ab Sonntag in der ü.NN_hall

Installationen offenbaren ihren Gehalt nur in der persönlichen Auseinandersetzung. Am Sonntag hat man die Gelegenheit, zeitgenössische Kunst in Attendorn zu erfahren. Foto: SK

Eröffnung der Ausstellung mit dem Künstler Thomas Gerhards

Attendorn. (ag)

Das Attendorner Kulturstipendium wurde 2006 von ü.NN_kultur mit Unterstützung der Stadt Attendorn sowie regionaler Sponsoren eingerichtet und dient der Förderung von Kreativität und Innovation in der Region. Der diesjährige Stipendiat ist der Künstler Thomas Gerhards aus Münster.Jährlich soll das Attendorner Kulturstipendium als Auszeichnung und Ansporn an Künstlerinnen und Künstler verliehen werden, die erfolgreich und erfolgversprechend in den Sparten Malerei, Grafik, Bildhauerei, Fotografie, Aktions- Installations- und Konzeptkunst arbeiten.

Das Konzept umfasst ein bis zu zweimonatiges Stipendium zur Arbeitsförderung des Preisträgers in der ü.NN_hall auf dem Gelände der ehemaligen Hoesch-Hallen in Attendorn mit anschließender Präsentation der entstandenen Arbeiten in Form einer Ausstellung.

In den kinetischen Skulpturen und Inszenierungen von Thomas Gerhards treffen energetische Wucht, feine Ironie und sensibles Materialempfinden in jeweils ganz unterschiedlichen Aggregatzuständen zusammen. Mit seinen Arbeiten beschwört er technische Erfindung, Zivilisation, aber auch Lebensgewohnheiten und Sehweisen, um sie ins Absurde zu überhöhen und gleichzeitig in Sinnzusammenhänge umzukehren, die uns an unsere existenziellen Voraussetzungen erinnern.

Mit der Installation "Ihre Verbindung wird gehalten" stellt sich Thomas Gerhards am kommenden Sonntag, 4. November, ab 15 Uhr in der ü.NN_hall, dem alten Sozialtrakt der ehemaligen Hoesch-Hallen, dem interessierten Publikum vor. Der Eintritt ist frei.

Vom 9. bis 11. November öffnet die Ausstellung noch einmal von 15 bis 19 Uhr.

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