„Zeit in Grau“

Attendorner Schüler nehmen an internationalem Kunstwettbewerb teil

Bei dem Besuch einer Wirtschaftsdelegation aus Rawicz in Attendorn Ende Februar übergab Halina Böhm die Kunstwerke persönlich an den Bürgermeister der Stadt Rawicz, Grzegorz Kubik.

Attendorn - Über hundert Schüler aus der Hansestadt Attendorn nehmen derzeit an dem durch die Eugeniusz-Geppert-Kunstakademie in Breslau ausgerufenen Kunstwettbewerb „Zeit in Grau“ teil.

Dieser Wettbewerb findet alljährlich statt und richtet sich an alle Schulen in Polen. In diesem Schuljahr hat die polnische Stadt Rawicz ihre Partnerstädte in Deutschland und Weißrussland, Attendorn und Głębokie, eingeladen, an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Projektunterstützer der Stadt Rawicz ist die dortige Janusz-Korczak-Schule.

Anfang Dezember 2019 lud Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil alle Schulen der Hansestadt zur Teilnahme an diesem länderübergreifenden Kunstwettbewerb ein. Seitdem wurden in der Hansestadt Zeichnungen, Fotomontagen, Collagen und vieles mehr erstellt. Und das unter der Vorgabe des Wettbewerbs, dass keine anderen Farben als „graue Farben“ verwendet werden durften. Außerdem sollte in den eingereichten Werken ein Verstehen der Problematik des Vergehens der Zeit widergespiegelt werden. Diese Vorgaben setzten die Schüler aller weiterführenden Schulen sowie einer Grundschule aus Attendorn mit Unterstützung ihrer Kunstlehrer um.

101 Kunstwerke übergeben

Verantwortlich für die Koordination der organisatorischen Abläufe in der Hansestadt war Halina Böhm von der Hanseschule Attendorn. Die Zweisprachigkeit der Lehrerin, eine Unterstützung der Hansestadt Attendorn und das Mitwirken der Schulen sorgten für ein hohes Niveau. Die „jungen Künstler“ überraschten sowohl mit sehr originalen Techniken als auch mit tollen und ungewöhnlichen Ideen.

Pünktlich zum festgelegten Abgabetermin im Februar nahm Halina Böhm 101 Kunstwerke der Attendorner Schüler im Alter von 10 bis 18 Jahre entgegen. Bei dem Besuch einer Wirtschaftsdelegation aus Rawicz in Attendorn Ende Februar übergab sie die Kunstwerke persönlich an den Bürgermeister der Stadt Rawicz, Grzegorz Kubik. Zwei Tage später erreichten die Werke der jungen Künstler aus Attendorn die Organisatoren in Polen. Die Arbeiten der Schüler aus Attendorn und zahlreicher weiterer Teilnehmer aus Polen und Weißrussland werden nach der Corona-Krise durch eine Jury in Rawicz bewertet. 

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