Attendorner Tafel: "Hier wird die christliche Nächstenliebe gelebt"

Die ehrenamtlichen Helferinnen Claudia Schulz, Annegret Hosenfeld und Ruth Rüenauver freuten sich über die große Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Foto: Anette Lusmann

Spendenbereitschaft der Bevölkerung überwältigend — Bedürftige erhielten Pakete und Geschenke

Attendorn. (aleu)

Hundertsiebenundvierzig, mit viel Liebe zusammengestellte Pakete wurden am Dienstag nach der regulären Ausgabe der Attendorner Tafel an Bedürftige verteilt. Dieses war das Ergebnis der Aktion "Südwestfalen-Weihnachtskiste" (der SAUERLANDKURIER berichtete)."Wir machen das schon neun Jahre, aber das übertrifft alles", erklärte die ehrenamtliche Helferin Sylvelin Karsunky begeistert. Die Spendenbereitschaft der Bevölkerung war ungeheuer groß. Nicht nur Kisten mit Lebensmitteln und kleinen Geschenken standen bereit, sondern auch viele Spielzeuge für die verschiedenen Altersklassen.

Ganze Familien hatten sich beteiligt. Oft brachten sie nicht nur ein Paket, sondern jedes Familienmitglied hatte sein eigenes, entsprechend den Vorstellungen zusammengestellt. "Die Leute fanden es schön, etwas einzukaufen und zu wissen, wo es hingeht", erklärte Heike Schaefer von der Freiwilligenzentrale des Diakonischen Werkes.

Die Bedürftigen machten große Augen, als sie von den fleißigen ehrenamtlichen Helfern die Pakete überreicht bekamen. "Das ist eine tolle Sache", strahlte eine glückliche Empfängerin.

Das Einzugsgebiet der Attendorner Tafel reicht mittlerweile weit über das Stadtgebiet hinaus. Denn hier nimmt man sich gerne auch mal die Zeit für ein persönliches Gespräch.

"Wir möchten, dass die Leute sich wohl fühlen", erklärte Heike Schaefer. Am Dienstag hatte sogar ein Mann aus Fretter den weiten Weg mit dem Elektrorollstuhl bis nach Attendorn zurückgelegt. "Ich habe das schon öfters gemacht", lächelte er.

"Ich komme gerne nach Attendorn. Denn hier wird die christliche Nächstenliebe gelebt", bekräftigte der Rollstuhlfahrer. Deshalb blieb ihm auch der beschwerliche Heimweg durch die Kälte erspart.

Die Helfer der Tafel sorgten dafür, dass er nach Hause gebracht wurde.

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