Amtsinhaber kandidiert erneut

Bürgermeister Christian Pospischil tritt 2020 erneut zur Wahl an

SPD-Vorsitzender Wolfgang Langenohl; Bürgermeister Christian Pospischil und Fraktionsvorsitzender Ulrich Bock (v.l.)

Attendorn - Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil tritt 2020 erneut zur Wahl an. Das erklärte der 38-Jährige bei einer Diskussionsveranstaltung zur Kommunal-und Bürgermeisterwahl 2020 und zur Zukunft der SPD.

Die SPD Attendorn hatte ihre Mitglieder eingeladen, über die Zukunft der Sozialdemokraten in Attendorn und über Ideen, wie sich Stadt und Dörfer in den nächsten Jahren weiterentwickeln sollen, zu sprechen. Besonders im Fokus standen die Bürgermeister- und die Kommunalwahlen im kommenden Jahr. Aber auch die aktuelle Europa-, Bundes- und Landespolitik sollte nicht zu kurz kommen. 

Auf die Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr bezogen richtete der  Stadtverbandsvorsitzende Wolfgang Langenohl werbende Worte an die Versammlung: „Wir sind mit der Arbeit von Bürgermeister Christian Pospischil hoch zufrieden. Seine kompetente, vertrauensvolle auf Teamarbeit gegründete Zusammenarbeit und sein Einsatz, auch in herausfordernden Zeiten, hat deutlich gezeigt, dass er der richtige Mann an der richtigen Stelle ist.“ Der Fraktionsvorsitzende Ulrich Bock stellte fest, dass es im bisherigen Jahresverlauf sehr viele Termine für die Ratsmitglieder und die sachkundigen Bürger gegeben habe. Weiterhin teilte er mit, dass von der Fraktion zahlreiche Anträge an die Verwaltung gestellt wurden, darunter auch solche, die auf Anregungen von Bürgern der Hansestadt zurück gehen.

Hanseschule und Schützenpark im Fokus

Bürgermeister Christian Pospischil teilt mit, dass er „nach reiflicher Überlegung und intensiven Gesprächen mit der Familie“ im Jahre 2020 wieder als Kandidat für die Wahl des Bürgermeisters antreten werde. Er sei „stolz, Mitglied einer im Gegensatz zur Bundespartei sehr starken SPD in Attendorn zu sein.“ In Attendorn ist laut Pospischil in den letzten Jahren in einer rasanten Entwicklung vieles erreicht worden. Prägnantes Beispiel sei die positive Entwicklung des Ausbaus der Innenstadt, „die deutlich attraktiver und lebendiger als noch vor wenigen Jahren ist.“ Pospischil möchte die positive Entwicklung über das Jubiläumsjahr 2022 hinaus fortsetzen, dabei aber behutsam mit der historischen Bausubstanz in Attendorn umgehen. 

Er hob besonders hervor, dass es nicht nur um die Innenstadt gehen darf, dass auch andere Ortsteile wie der Schwalbenohl und die Dörfer zu beachten sind. So sind im Schwalbenohl das Sozialzentrum der Evangelischen Kirche entstanden, der Spielplatz an der Dortmunder Straße eingerichtet worden und ein Teil der Lübecker Straße erneuert worden. Geplant sind unter anderem die Verbesserung des Umfeldes der Hanseschule und die Gestaltung des Schützenparks als Bürgerpark.

Alter Bahnhof von großer Bedeutung

Als Beispiele für Beteiligungen der Stadt an Planungen in den Dörfern nannte der Bürgermeister beispielsweise den Dorftreff in Neu-Listernohl, das Dorfhaus in Helden, das ehemalige Feuerwehrgebäude in Dünschede und den Dorfplatz in Biekhofen. Laut Pospischil gibt es zwei besondere Ziele, für die im kommenden Jahr der Startschuss zur Realisierung fallen soll. Zum einen sei „die Realisierung des Industriegebietes im Eckenbachtal lebensnotwendig für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Stadt.“

Zum anderen sei der Um- bzw. Neubau des Alten Bahnhofs von großer Bedeutung. Die entsprechenden Fördermittel sind beantragt worden. Der Bürgermeister hofft darauf, dass der Förderungsbescheid im September bei der Stadt eingeht. Bis 2025 stehen auf der Agenda des Bürgermeister als vordringlich zusätzlich die Themen „Umweltfreundliche Mobilität in Attendorn“ und „Digitalisierung“.

„Die Zusage von Christian Pospischil Bürgermeister der Hansestadt Attendorn bleiben zu wollen schafft Sicherheit in unseren Reihen,“ so Wolfgang Langenohl. Er stellte abschließend fest, dass die SPD in Attendorn 75 Prozent ihrer Vorhaben aus dem Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2014 umgesetzt habe. In der nachfolgenden regen Diskussion wurden viele Aspekte und Anregungen zu den Themenbereichen „große“ Politik, kommunale sowie ortsvereinsbezogene Inhalte erarbeitet und gesammelt. Alle Aspekte werden beachtet und bearbeitet und in weiteren Versammlungen des Stadtverbandes diskutiert und ergänzt.

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