Ausstellung „Bedrohte Paradiese” im Südsauerlandmuseum

Riesentukan, Pandabär, Orang-Utan & Co.

Der tropische Regenwald verfügt über eine faszinierende Tierwelt – die jedoch häufig vom Aussterben bedroht ist.

Attendorn – Die Ausstellung „Bedrohte Paradiese” wird am Sonntag, 23. Juni, um 15 Uhr im Südsauerlandmuseum in Attendorn eröffnet.

Tropische Regenwälder sind Hotspots der Artenvielfalt. Obwohl sie nur sieben Prozent der Landmassen bedecken, finden sich hier über 70 Prozent der aller bekannten Tier- und Pflanzenarten. Im Mittelpunkt der auf zwei Etagen präsentierten Ausstellung stehen die Schönheit und der Artenreichtum des südostasiatischen Regenwaldes. Der Besucher entdeckt die faszinierenden Geheimnisse des tropischen Dschungels und damit eine der vielfältigsten und artenreichsten Regionen der Erde. Auf Pfaden zwischen Urwaldriesen und Schlingpflanzen begegnen den Besuchern mehr als 50 Tierarten in Präparaten und lebensechten Nachbildungen, in Großdioramen und Kleinbiotopen. Dazu gehören der Bengaltiger, Jaguar, Panther, Pandabär, Orang-Utan, das Krokodil und die Tigerpython bis hin zum Riesentukan und Paradiesvogel.

Nicht nur für Kinder ist diese Welt ein ganz besonderes Abenteuer. Sie können auf den Spuren von Mogli und Balu eine kaum erforschte Welt voller Farben, Formen und Zauber entdecken und die Bewohner des Regenwaldes besuchen. Deutlich wird aber auch die fortschreitende Zerstörung dieser einmaligen Lebensräume. Orang-Utans und Pandabären sind nur Beispiele für jedermann bekannte, besonders auffallende und hochgradig gefährdete Tierarten. Noch ist es nicht zu spät, die Regenwälder und ihren ökologischen Reichtum zu retten. Die Menschen brauchen sie als Klimaregulator und Wasserspeicher, als Genpool für viele Nutzpflanzen, als Apotheke und als Lebensraum. 

Das Grußwort der Ausstellungseröffnung übernimmt Christian Pospischil, Bürgermeister der Hansestadt Attendorn. Die Einführung erfolgt durch die Museumsleiterin Monika Löcken. Die Ausstellung kann bis zum 27. Oktober im Sudsauerlandmuseum besucht werden.

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