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Beitrag für mehr globale Gerechtigkeit

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Können Gemeingüter (engl. Commons) einen Beitrag für mehr globale Gerechtigkeit leisten? Am Donnerstag, 4. Oktober, um 19.30 Uhr lädt das Agendaforum Attendorn alle Interessierten in die Gaststätte im Alten Bahnhof ein zu einem Vortrag und anschließender Diskussion mit Dr. Gregor Kaiser.

Der Referent kommt aus Lennestadt, ist Forstwirt und hat über Biopiraterie und zukunftsfähige Landwirtschaft promoviert. Die Veranstaltung knüpft an den Vortrag über die Gemeinschaft Longo Mai, Südfrankreich, im März dieses Jahres an, ein Beispiel für gelungenes "Commoning".

Von der Wissenschaft wurde dieses globale Phänomen mit langen historischen Wurzeln in den letzten Jahren wieder entdeckt. 2009 erhielt Elinor Ostrom den Wirtschaftsnobelpreis für die Erforschung der Gestaltungsprinzipien für Gemeingüter. Diese können auf materiellen (Land, Wasser, Wald) als auch immateriellen (Wissen, Kultur) Ressourcen beruhen. Entsprechend vielfältig sind die Möglichkeiten, aber immer beruhen Commons auf der Kooperationsbereitschaft "ihrer" Menschen und der Kunst des sich "Zusammentuns". Eine Kunst, die von den entfesselten Mechanismen des Marktes bedroht ist.

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