Besonderer Moment

Andreas I. Wehmeier ist neuer Prinz Karneval in Ennest

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Mit Prinz Andreas I. freute sich seine Frau Andrea.

Ennest. Andreas I. Wehmeier ist der neue Prinz Karneval der Ennester Karnevalsgesellschaft (EKG). Gleich zu Beginn der großen Prunksitzung am Rosenmontag wurde das Geheimnis um die neue Ennester Tollität gelüftet und der Jubel war groß.

Nachdem der 52-Jährige bereits Jungschützenkönig und Schützenkönig in Ennest war, trägt er nun den Prinzentitel. Mit ihm freuten sich seine Frau Andrea, sowie ihre Kinder Christopher und Celine. Diese tanzte am Montag ihren letzten Tanz in der Mädchengarde Ennest – ein bewegender Moment, auch für Prinz Andreas. Beruflich ist er seit 32 Jahren bei der Volksbank beschäftigt. Im Karneval ist er seit 33 Jahren aktiv, davon zehn Jahre in der Prinzengarde und seit 2006 im Elferrat. Im Schützenverein ist er Schriftführer und im Osterfeuerverein Mühlhardt Kassierer. Außerdem ist er Mitglied des Skatclubs „No Ma’am“.

Nach der Proklamation startete ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Tänzen , Musik und Wortbeiträgen. Einer der Höhepunkte war die Verleihung der goldenen Mistgabel. Diese wurde vom „Rathausduo“, Bürgermeister Christian „Poschi“ Pospischil und seinem Stellvertreter Uli Selter, vorgenommen. Dieses Jahr waren alle recht entspannt, denn jeder erwartete das „Poschi“ selber diese Trophäe für sein Missgeschick am Ennester Schützenfest erhielt. Dort war er mit dem Fahrrad hingefahren und auf dem Heimweg mit zu viel „Sprit im Blut“ gestürzt. An Stelle eines Fahrradhelmes trug er den Schützenhut. Dafür erhielt er aber nicht die goldene Mistgabel, sondern als Sonderpreis ein goldenes Fahrrad. Aber wer sollte die goldene Mistgabel bekommen?

Goldene Mistgabel für den Präsidenten

Alexander Siepe, Präsident der EKG, brachte einen Umschlag in dem ein Zettel mit dem Namen des Preisträgers war. Als Selter und Pospischil anfingen, die Geschichte zu erzählen, dämmerte es dem Präsidenten schnell, dass er die Mistgabel erhalten würde. Hatte er doch im Frühjahr seine alten Möbel als Brennholz zum Osterfeuer am Holzweg gebracht. Doch dort wurde dann aber Naturholz verbrannt und nicht die alten Tische, Türen und Stühle von Siepe. Er musste alles wieder abholen und fachgerecht entsorgen.

Bei der Sonntagssitzung gab es für drei Elferratsmitglieder eine besondere Überraschung. Marco Lenneper, André Busenius und Roger Busenius erhielten für 17 Jahre Arbeit im Elferrat von Frank Selter den Verdienstorden des Bundes Westfälischer Karneval (BWK). Alle drei sind seit 2001 Elferratsmitglieder. Marco Lenneper war von 2004 bis 2010 Vizepräsident der EKG. Im Jahr 2007 war er maßgeblich am Eintritt in den BWK beteiligt. Im selben Jahr wurde er Gardebeauftragter, 2010 wurde er Mitglied des Prinzenkomitee. Seit 2018 ist Lenneper Mitglied im Festausschuss Rosenmontag und Moderator der Sonntagssitzung.

Sonntagssitzung Ennest 2019

Roger Busenius wirkte ebenfalls intensiv am Eintritt in den BWK mit. Er war zwölf Jahre Vizepräsident der EKG, Ordenbeauftragter, Elferratssprecher, Wagenbauer bei den „Echten Fründen“ und an der Organisation des Kartenvorverkaufs und der Rosenmontagssitzung beteiligt. Seit 2016 ist er „Mädchen für alles“, also Ansprechpartner in allen Bereichen.

Diese Funktion hat André Busenius bereits seit 2015 inne. Zuvor war er ab 2005 an der Programmgestaltung von Rosenmontag und Seniorenkarneval beteiligt und moderierte beide Veranstaltungen. Im Jahr 2007 hielt er einen Vortrag, wie man Mitglied im BWK wird und wurde einstimmig in den BWK gewählt. „Alle drei haben diesen Orden für Verdienste wahrlich verdient“, bekräftigte Selter.

Prinzenproklamation in Ennest 2019

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