Neue Altarbibeln übergeben

„Sie ist der Mittelpunkt des Gottesdienstes, ja des ganzen Lebens“

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Superintendent Klaus Majoress (Mitte) übergab die neuen Altarbibeln an Presbyterin Renate Benninghaus für die Erlöserkirche und an Presbyter Gerhard Oevermann für die Friedenskirche. 

Attendorn. Die Bibel stand bewusst im Mittelpunkt des Festgottesdienstes der evangelischen Kirchengemeinde Attendorn am vergangenen Sonntagmorgen.

Zum einen hatten die Konfirmanden, die im Mai konfirmiert werden, dieses Thema in den Mittelpunkt ihres Vorstellungsgottesdienstes gestellt, zum anderen übergab der Superintendent des Kirchenkreises Lüdenscheid - Plettenberg der Gemeinde in diesem Gottesdienst je eine neue Altarbibel für die Erlöserkirche und die Friedenskirche in Petersburg. 

Die Jugendlichen, die sich mit Pfarrer Andreas Schliebener akribisch auf diesen Tag vorbereitet hatten, hoben den Wert der Bibel hervor, wie ihn Martin Luther vor 500 Jahren erkannt hatte. Auch Superintendent Pfarrer Klaus Majoress ging in seiner sehr persönlich gehaltenen Predigt auf die Worte der Bibel ein. Sie seien für ihn – und das sollten sie für alle Christen sein – Lebensworte. Gott spreche sie jedem Einzelnen persönlich zu, wie er in seinem Leben schon des öfteren erfahren habe. Deshalb sei es so wichtig, dass in jeder Kirche eine Bibel auf dem Altar liege: „Sie ist der Mittelpunkt des Gottesdienstes, ja des ganzen Lebens“, so der Superintendent. 

Die neuen Altarbibeln, die von der Präses der evangelischen Landeskirche von Westfalen Annette Kurschuss handsigniert sind, sind zwei von insgesamt 47 Bibeln, die Klaus Majoress im Laufe des Reformationsjubiläums im Auftrag von der Präses an „seine“ Gemeinden verteilt. 

Es handelt sich um eine gründlich revidierte, an neueste Erkenntnisse und Luthers Sprache angepasste Sonderausgabe der neuen Lutherbibel. Die Bibeln ersetzen in der Erlöserkirche die historische ledergebundene und mit Silber beschlagene Altarbibel, die seiner Zeit von Kaiserin Auguste Viktoria der Gemeinde zur Einweihung der Erlöserkirche geschenkt und die in der 1970er-Jahren durch eine moderne Bibel abgelöst wurde, und in der Friedenskirche die seit ihrer Einweihung im Jahre 1971 in Gebrauch gewesene. 

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