Vierstündiger Vortrag von Expertin

„Die Imker haben es in der Hand, gesunde Bienenvölker zu erhalten“

Pia Aumeier (rechts stehend) bei ihrem lebhaften Vortrag in der Attendorner Stadthalle

Attendorn. Bis auf wenige Stühle war der abgetrennte Teil der Stadthalle Attendorn von knapp 100 Imkerinnen und Imkern sowie  weiteren Gästen gefüllt. Immerhin hat die in Imkerkreisen bekannte Bienenwissenschaftlerin der Ruhr-Universität Bochum, Dr. Pia Aumeier, mit dem Kreisimkerverband Olpe e.V. zu einem wichtigen Thema eingeladen.

Unter dem Motto „Hilfe meine Völker sind tot – Bienenkrankheiten sicher erkennen und bekämpfen“ wurde den Teilnehmern in einem kurzweiligen, vierstündigen Vortrag, Wissenswertes über Bienenkrankheiten, deren Erkennung und Bekämpfung vermittelt. Auch die öffentliche, seit Jahren anhaltende Diskussion über das weltweite „Bienensterben“ und deren oft publizierten Ursachen kam nicht zu kurz. 

So seien viele öffentlich auftretenden Gruppen daran interessiert, das weltweite Bienensterben bestimmten Faktoren wie der globalen Entwicklung der Landwirtschaft oder dem Strukturwandel in bestimmten Regionen in unserem Land zuzuschreiben, obwohl es keine wissenschaftliche Belege dafür gebe, hieß es. 

Resümee der Veranstaltung war, dass jeder Imker und jede Imkerin die Krankheiten in den Bienenvölkern meist selbst mit einfachen Mitteln erkennen kann und vor allem beim Hauptproblem aller Imker auf diesem Planeten (der Varroa-Milbe), durch Vertrauen auf die wissenschaftlich belegten Behandlungsmethoden, seine Völker gesund halten kann.

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