Im Biggesee verschwommen

Ein junger Mann gab am Montag seinen Autoschlüssel bei der Badeaufsicht in der Waldenburger Bucht ab, stieg in die Fluten, schwamm anschließend zügig um eine Landzunge herum und ward nicht mehr gesehen.

Nach rund viereinhalb Stunden machte der Verantwortliche sich Sorgen, verständigte die Polizei. Nach der Absuche der Uferbereiche im Umfeld konnte schließlich ein junges Paar den Beamten bestätigen, ein einzelner Schwimmer sei zu der angegebenen Zeit zügig mitten durch den See geschwommen. Ein DLRG-Boot wurde angefordert und vorsorglich zusätzlich die Verfügbarkeit eines Hubschraubers abgeklärt. Das Boot war schon startklar, als in der Waldenburger Bucht nach mehr als fünf Stunden ein Taxi vorfuhr und diesem ein junger Mann in Badehose entstieg. Der vermisste Westerwälder erklärte, er sei immer weiter durch den See geschwommen und habe irgendwann die Orientierung verloren. Als die Kräfte nachließen, habe er sich ans Ufer begeben und über Passanten ein Taxi geordert. Wo er an Land ging, konnte er mangels Ortskenntnissen nicht mehr sagen, die Taxirechnung betrug aber immerhin 14 Euro .

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