"Die Region zukunftsfähig machen"

Der 2. Vorsitzende Christof Platte, Schriftführer Norbert Luke, Kassierer Georg Hippler, Vorsitzende Eva Kersting und Geschäftsführer Stephan Schefers (v.l.) präsentieren Pläne für 2009. Foto: Lars Lenneper

Im Zeichen der Veränderung und des Aufbruchs in kleinen Schritten stand in der vergangenen Woche die Jahreshauptversammlung des Verkehrsvereins Attendorn.

Nachdem der Großteil der Gäste per Sonderfahrt mit dem Biggolino am neuen Informationszentrum des Biggedamms eintraf, wurde der Abend mit einem Dokumentationsfilm über die Biggetalsperre eröffnet. Im Anschluss folgten einige Regularien.

Bei den Wahlen wurden die Vorsitzende Eva Kersting und der wegen gesundheitlicher Probleme abwesende stellvertretende Vorsitzende Orlandus Pfeiffer in ihren Ämtern bestätigt. Im Zusammenhang mit dem Jahresrückblick verwies Geschäftsführer Stephan Schefers auf die Problematik, dass durch die "hohe Dichte" an Veranstaltungen im vergangenen Jahr Qualitätseinbußen in Kauf genommen werden mussten. Insbesondere die alteingesessenen Attendorner seien durch das Überangebot vermehrt den diversen Festivitäten ferngeblieben. Um diesen Trend 2009 aufzuhalten und nach Möglichkeit umzukehren, bemüht sich der Verkehrsverein künftig um eine thematische Bündelung. Mit speziellen Veranstaltungen wie der Aktion "Attendorn-City mobil", die sich gezielt an Familien richtet und am zweiten Septemberwochenende erstmalig stattfinden soll (der SauerlandKurier berichtete), erhofft man sich, das Produkt Attendorn einheitlich und umfassend qualitativ zu verbessern, um so die Region zukunftsfähig machen zu können.

Zu dieser qualitativen Verbesserung zählen zunächst vor allem bürgernahe Maßnahmen, wie der 2. Vorsitzende Christof Platte deutlich machte. Einige davon habe der Verein bereits getroffen; so etwa die frisch vorgenommene deutlichere Kennzeichnung der Biggolino-Haltestelle "Alter Markt" oder das Angebot einer Senioren- und Familienkarte.

Zudem besteht die Möglichkeit, im Biggolino auch Fahrräder, Rollstühle oder Kinderwagen — natürlich ohne Aufpreis — zu transportieren. Des Weiteren wurde auf der Versammlung ein 52-seitiger, zweisprachiger Einkaufs- und Gastronomieführer vorgestellt, der in Deutsch und Englisch die Freizeitmöglichkeiten der Stadt Attendorn zeigt. In Verbindung mit der dazu erscheinenden Neubürgerbroschüre, die sich vermehrt mit dem Dienstleistungssektor und der Industrie beschäftigt, soll dieser Planer den idealen Leitfaden für ausländische Gäste darstellen.

Fußweg soll beleuchtet werden

Abschließend wurde auf der Versammlung bekannt gegeben, dass der Verkehrsverein bereits einen Antrag eingereicht hat, der die mehrfache Beleuchtung des Fußweges zur Burg Schnellenberg ab dem Schnellenberger Hospital vorsieht. Mit dieser Maßnahme möchte man, so Geschäfstführer Schefers, "das Vorzeigedenkmal Attendorns" noch mehr an die Stadt anbinden und insbesondere für Wanderer attraktiver machen.

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