„Tugenden der Attendorner machen mich optimistisch“

Empfang hat sich etabliert

Martin Diller, Vorsitzender des DRK-Ortsverbandes Attendorn, und Bürgermeister Christian Pospischil (re.) freuten sich über das rege Interesse am Neujahrsempfang.

Auf eine sehr großes Resonanz stieß am Freitag der Neujahrsempfang des DRK-Ortsverbandes Attendorn und der Hansestadt Attendorn. In den beiden vergangenen Jahren fand der Neujahrsempfang in den Räumlichkeiten des DRK statt.

Doch bei der dritten Auflage der Veranstaltung gingen im Vorfeld so viele Anmeldungen ein, dass diese kurzfristig ins Rathaus verlagert wurde.

„Dies ist ein kleines, aber feines Zeichen dafür, dass sich der Neujahrsempfang schon bei seiner heutigen dritten Auflage in unserer Stadt etabliert hat“, freute sich Bürgermeister Christian Pospischil.

Etwa 200 Vertreter aus der Wirtschaft, dem Einzelhandel, den Kirchen, Schulen und Vereinen, der Fraktionen des Stadtrates und aus dem Rettungsdienst waren der Einladung gefolgt. Nach der Begrüßung durch Martin Diller, Vorsitzender des DRK-Ortsverbandes, blickte BM Pospischil kurz auf das vergangene Jahr zurück und berichtete anschließend über die für das Jahr 2015 anstehenden Prozesse. Im Mittelpunkt stehen hier zum einen die Entwicklung des Gewerbegebietes Fernholte und als zweites die Aufstellung des Innenstadtentwicklungskonzeptes.

Der dritte Vorgang bezieht sich auf die Dörfer. Attendorn wird sich gemeinsam mit den Städten Olpe, Drolshagen und Wenden als Leader-Region bewerben. „Im Erfolgsfall können wir nicht nur für unsere Innenstadt, sondern auch für die Weiterentwicklung des ländlichen Raumes, unserer Dörfer und der touristischen Infrastruktur erhebliche Fördergelder erwarten“, erklärte BM Pospischil.

Weitere Schwerpunkte setzt die Stadt 2015 in die Erhaltung der Infrastruktur durch notwendige Investitionen im Bereich Schulen, Straßenbeleuchtung, Straßenausbau, Erweiterung des Radwegenetzes sowie den barrierefreien Umbau von Bushaltestellen. BM Pospischil wies darauf hin, dass die Stadt aber bei allen Projekten auf die Mithilfe der Bürger angewiesen ist. „Die Tugenden der Attendorner, ehrenamtliches Engagement, wirtschaftliche Tatkraft und Bürgersinn, machen mich optimistisch“, versicherte der Bürgermeister. „Ich kann darauf zählen, dass es in Attendorn genügend Bürger gibt, die etwas für ihre Stadt tun wollen. Das lässt mich optimistisch in die Zukunft blicken“, setzte er fort.

Im Verlauf des Abend gab es für die Anwesenden im gemütlichen Rahmen ausreichend Möglichkeiten zu interessanten Gesprächen und einem regen Austausch. (Von Anette Leusmann)

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