Hauptmann der Schützen stellt 2016 sein Amt zur Verfügung

Ende der Ära Harnischmacher

Zahlreiche Ehrungen gab es bei der Jahreshauptversammlung der Attendorner Schützen. Fotos: Andrea Vollmert

Die wohl wichtigste Meldung der Jahreshauptversammlung der Attendorner Schützen beschränkte sich auf zwei Sätze: Hauptmann Markus Harnischmacher kündigte an, sich im kommenden Jahr nicht mehr zur Wahl zu stellen.

Er dankte aber „schon jetzt, für zehn tolle Jahre der Zusammenarbeit“.

Ziemlich unspektakulär und harmonisch lief der größte Teil der Versammlung am Sonntag in der Stadthalle ab. Nach den offiziellen Regularien standen unter Tagesordnungspunkt acht die Wahlen zum Vorstand und Beirat auf der Agenda.

Der stellvertretende Hauptmann Michael Frey wurde einstimmig im Amt bestätigt. Christoph Stinn schied auf eigenen Wunsch aus dem Beirat der Schützen aus. „Ein Mann, dem die Sprüche nie ausgehen“, erklärte Markus Harnischmacher und erinnerte gleichzeitig an Christoph Stinns „spektakuläre Auftritte als Fähnrich“. Als sein Nachfolger wurde Marius Hengstebeck gewählt. Außerdem schieden turnusmäßig Guido Höffer, Stephan Heuel und Dirk Staffeldt aus dem Beirat aus und wurden ebenfalls einstimmig wiedergewählt.

Fahrt zur Steubenparade

Ansonsten gab Hauptmann Markus Harnischmacher einen detaillierten Ausblick auf das bevorstehende Jahr. Dazu gehört natürlich das Schützenfest im Juli mit dem diesjährigen Triller- und Bügeltanz. Das Training für den Bügeltanz wird im Frühjahr beginnen. Außerdem konnte Markus Harnischmacher berichten, dass die Vorbereitungen zur Teilnahme an der Steubenparade im September in New York auf Hochtouren laufen.

Die Emotionen kochten etwas hoch, als Harnischmacher Stellung nahm zur Berichterstattung bezüglich des Baus einer Toilettenanlage auf dem Feuerteich. Er erläuterte den anwesenden Schützen, was sich seit Oktober 2014 ereignet hatte. Im Rahmen der Neugestaltung des Feuerteichs hatte es in den vergangenen Wochen Diskussionen gegeben, ob eine solche Anlage in die Planungen aufgenommen wird und wer die Kosten (rund 47.000 Euro) für diese Toiletten übernehmen sollte.

Schützenbruder Walter Viegener wandte sich direkt an den anwesenden Bürgermeister Christian Pospischil: „Es werden nicht nur Versorgungsleitungen verlegt, sondern auch Toiletten gebaut.“ Und weiter: „Nehmen Sie’s mit: Wir brauchen nicht nur eine Toilettenanlage in Attendorn – wir brauchen eine saubere Toilettenanlage.“

In unserer Ausgabe am kommenden Sonntag, 18. Januar, werden wir ausführlich über die Problematik berichten. (Von Andrea Vollmert)

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