„Leben-Lachen-Freude“

Gang über den „Jüdischen Friedhof“ am Sonntag

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Bereits im vergangenen Jahr hat Hartmut Hosenfeld den Teilnehmern Einblicke in die jüdische Bestattungskultur und einzelne Schicksale gegeben.

Attendorn. Der „Tag des Friedhofs“ findet am Sonntag, 16. September, statt. An diesem Tag werden bundesweit besondere Friedhöfe vorgestellt. In der Hansestadt Attendorn laden Hartmut Hosenfeld und Tom Kleine von der Initiative „Jüdisch in Attendorn“ zu einem Gang über den historischen „Jüdischen Friedhof“ ein.

Dieser befindet sich seit dem 19. Jahrhundert an der Straße „Am Himmelsberg“ am Rande der Innenstadt. Heute sind dort 33 Grabstätten erhalten. Bei dem gut einstündigen Rundgang über den Friedhof informieren die beiden Verantwortlichen des Projektes „Jüdisch in Attendorn“ neben der jüdischen Bestattungskultur auch über die Schicksale und Geschichten der jüdischen Familien Attendorns.

Da der „Tag des Friedhofs“ bewusst kein Trauertag ist und in diesem Jahr unter dem Motto „Der Friedhof: Leben-Lachen-Freude“ steht, werden bei der Führung auch Anekdoten und der berühmte jüdische Witz nicht zu kurz kommen. Die Führung ist kostenlos, es wird jedoch um eine Spende für die „Hupendo-School“ in Kangemi/Kenia gebeten. 

Treffpunkt für die Führung ist am Sonntag, 16. September, um 15 Uhr vor dem Eingangstor des Friedhofs. Männliche Besucher werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen. 

Für weitere Infos stehen Hartmut Hosenfeld (02722/7123) und Tom Kleine (0171/1198273), info@juedisch-in-attendorn.org, zur Verfügung.

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