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Gardebiwak: Start in die heiße Phase

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Von: Andrea Vollmert

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Kinderprinz Leo I. Hesse regiert den Nachwuchs in Kattfilleria.
Kinderprinz Leo I. Hesse regiert den Nachwuchs in Kattfilleria. © Andrea Vollmert

Sie kommen nicht nur aus Attendorn – nein, aus dem ganzen Kreis haben die verschiedensten Garden am Samstag wieder den Weg in die Hansestadt gewählt, um auch in diesem Jahr das närrische Wochenende mit dem Gardebiwak einzuläuten.

Soweit das Auge reichte, gab es nur Gardisten, Mariechen, Karnevalisten, Prinzen und „Feierwütige“, die sich auf dem „Alter Markt“ versammelt hatten. Bei Freibier zwischen 11.11 und 14 Uhr wurde viel geschunkelt und gelacht. Närrische Musik begleitete das fröhliche Treiben und so erlebten Garden aus Olpe und Attendorn, Bamenohl und Helden, Ennest und Kichveischede – und aus vielen weiteren Orten – beim 17. Kattfiller-Gardebiwak einen tollen Start in die ganz heiße Phase. Natürlich ließen es sich neben den Attendorner Tollitäten Prinz Guido I. Höffer und Kinderprinz Leo I. Hesse auch viele weitere Prinzen aus dem Kreis Olpe nicht nehmen und waren zu Gast zwischen Sauerländer Dom und Südsauerlandmuseum.

Heute steht ab 19.11 Uhr der Höhepunkt im Saalkarneval auf dem Programm. Die große Prunksitzung in der Stadthalle verspricht wieder ein unvergleichliches Programm mit tollen Tänzen und frechen Wortbeiträgen.

Kinderzug am Rosenmontag

Am Rosenmontag startet pünktlich um 15 Uhr auf dem Parkplatz der Atta-Höhle der 58. Umzug des „Kinderprinzen mit Gefolge“. Und spätestens am Dienstag, 17. Februar, geht es auf die Zielgerade. Um 11.11 Uhr setzt sich der Veilchendienstagszug in Bewegung. 25 Wagen und 55 Fußgruppen, 12 Musikkorps, Spielmanns- und Fanfarenzüge werden unter Beweis stellen, dass Attendorn nicht ohne Grund die Karnevalshochburg im Sauerland ist – und wahrscheinlich sogar weit darüber hinaus. Ein kostenloser Bustransfer vom Feuerteich bringt die Karnevalisten nach Beendigung des Zuges in die Stadthalle, um dort die närrischen Tage bei der Kattfiller-Sause mit Live-Musik ausklingen zu lassen.

Und dann ist Aschermittwoch: 358 Tage Zeit, um sich wieder auf Karneval zu freuen.

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