Geschichte des Dorfes

Über 30 Mitglieder des Heimatvereins nahmen die Gelegenheit wahr, um sich über das alte Dorf Dünschede zu informieren. Foto: K.H. Ernst

Dass sich die Mitglieder des Vereins für Orts- und Heimatkunde nicht nur für die Geschichte und Kultur der Kernstadt Attendorn interessieren, bewiesen sie kürzlich eindrucksvoll, als sie sich zahlreich in Dünschede einfanden. Es war nach der Besichtigung Heldens das zweite Mal in diesem Jahr, dass man sich im Repetal traf, um sich mit der Geschichte der dortigen Dörfer vertraut zu machen. Karl Baumhof, Meinolf Deimel und Winfried Saure informierten die über 30 Interessierten über das Dorf Dünschede. Sei es die Ortslage mit den noch zahlreichen Höfen, die St. Martinus-Kirche mit ihrem Friedhof, wo man noch einmal die Umfriedungsmauer in der ersten renovierten Fassung besichtigen konnte, da sie in den nächsten Wochen erneut renoviert werden wird. Auch das Pfarrheim wurde von außen und innen erkundet. Höhepunkt war jedoch die St. Martinus-Kirche mit ihren zwei Altarräumen. Hier erläuterte Meinolf Deimel ausführlich das Entstehen der Kirche und die Chorfresken im alten Teil. Von der im Kirchenraum ausgestellten Jakobsmuschel ging es zum Schluss der Führung direkt zum Jakobsbrunnen. Er ist das Zeichen, dass die alte Heidenstraße direkt durch den Ort Dünschede führte. Versehen mit einer Erläuterungsplatte und einer eingelassenen Figur das heiligen Jakobus steht ein großer Stein aus rotem Heldener Marmor mit einem Wasserspeier inmitten des Brunnens auf dem neugestalteten Dorfplatz.

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