Dr. Karl Heinz Virnich stiftet Boot und Kleidung

Große Spende für die DLRG Attendorn

Dr. Rudolf Muhr, Dr. Karl Heinz Virnich, Hans-Jürgen Schüttler (vorne v.l.), Manuel Plugge und Katharina Cermann freuen sich über das neue Motorrettungsboot.

Attendorn. Die Dr. Karl Heinz Virnich Stiftung spendet jährlich an die DRLG Ortsgruppe Attendorn. Im vergangenen Jahr unterstützte Dr. Virnich unter anderem die Anschaffung eines neues Motorrettungsbootes mit einer fünfstelligen Summe. Da er an der offiziellen Indienststellung der „Waldenburg II“ nicht teilnehmen konnte, besuchte er jetzt die Ortsgruppe in der DLRG Gerätehalle im Schwalbenohl.

„Wir freuen uns, dass Sie heute zwischen Ihren ganzen Segeltörns einmal Zeit haben, uns hier zu besuchen“, freute sich Hans-Jürgen Schüttler, 2. Vorsitzender der Ortsgruppe Attendorn. In einer Präsentation informierten die DLRGler den leidenschaftlichen Segler über die Aktivitäten der Ortsgruppe im vergangenen Jahr.

Dr. Viernich unterstützte nicht nur die Anschaffung des neuen Rettungsbootes, sondern finanzierte auch einen Teil der Anschaffung der Einsatzkleidung für das 2016 gegründete Jugendeinsatzteam (JET) der Ortsgruppe. Das JET bestand in 2018 aus 17 Mitgliedern, in diesem Jahr kommen sieben dazu. Hier werden die Jugendlichen ausgebildet. Ende des Jahres werden mit ihrer Volljährigkeit fünf Mitglieder des JET zu vollwertigen Einsatzkräften der DLRG Ortsgruppe Attendorn.

Insgesamt wurden 2018 von der DLRG Ortsgruppe 2360 Wachstunden abgeleistet, es gab mehrere technische Hilfeleistungen und über 20 Regatten wurden begleitet. Auch das neue Rettungsboot war bereits häufig im Einsatz für Wachdienste, Ausbildungsfahrten und kleine Rettungseinsätze.

Besonders erfreulich war, dass ein Mensch in einer bedrohlichen Situation auf Grund der neuen Seitenklappe aus dem Wasser gezogen werden konnte. „Alles was Sie hier in der Präsentation nun gesehen haben, wäre ohne Ihre Unterstützung so nicht möglich gewesen“, bedankte sich Schüttler bei Dr. Virnich. Dieser hat durch seine Leidenschaft zum Segeln eine starke Verbundenheit zur Seenot- und Wasserrettung. Bei der Gründung seiner Stiftung lag also nahe, in diesem Bereich zu helfen.

„Wichtig war mir der lokale Bezug, denn da sehe ich auch, was mit dem Geld passiert“, erklärte Dr. Virnich. Mit großem Interesse besichtigte er am Dienstag das neue Motorrettungsboot. Doch das war nicht der einzige Grund seines Besuchs. Er übergab den Mitgliedern des JETS weitere Einsatzkleidung – eine Ergänzung seiner Spende im Vorjahr. Außerdem konnte die DLRG Ortsgruppe auf Grund der finanziellen Unterstützung Regenbekleidung, einen Trockenanzug für Strömungsretter und drei Taucherjackets anschaffen.

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