Großes Weihnachtskonzert im "Sauerländer Dom"

Abschied von Otto Höffer als Chorleiter des MGV Sauerlandia

Attendorn. (SK)

MGV "Sauerlandia" Attendorn, Feuerwehrmusikzug Attendorn und Organist Josef Friedhelm Aßheuer gestalten am heutigen Sonntag, 30. Dezember, um 16 Uhr im "Sauerländer Dom" ein gemeinsames Weihnachtskonzert. Dabei singt der Männergesangverein "Sauerlandia" letztmalig unter Leitung von Otto Höffer.Den Auftakt macht Josef Friedhelm Aßheuer mit dem virtuosen Orgelwerk "Fiat Lux" von Dubois. Das Orchester antwortet mit dem Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns. Der MGV "Sauerlandia" intoniert danach das 1000 Jahre alte "Puer natus est", ein gregorianischer Choral, der besonders eindrucksvoll klingt, wenn er einstimmig gleichzeitig von 60 Sängern vorgetragen wird. Es folgen das "Ave Maria" von Johannes Arcadelt und das romantische Chorwerk "Weihnachtsglocken".

Mit einem kleinen, aber feinen Orgelblock bringt Josef Friedhelm Aßheuer dann die Choralbearbeitungen der drei Weihnachtslieder "Vom Himmel hoch", "O laufet ihr Hirten" und "Still, still, weil's Kindlein schlafen will."

Abgerundet wird der erste Teil des Konzertes vom Musikzug der Feuerwehr mit "Happy Christmas" von John Lennon und Yoko Ono.

Passend zur Weihnachtszeit präsentiert sich dann der MGV "Sauerlandia" mit einem festlichen Gloriablock. Anschließend hat Organist Josef Friedhelm Aßheuer alle Hände und Füße voll beschäftigt, wenn er das "Gloria in excelsis Deo" von Max Reger intoniert.

Festlich bleibt es auch, wenn Jonas Schulte als Trompetensolist das "Pie Jesus" von Andrew Lloyd Webber spielt, begleitet vom Feuerwehrmusikzug unter Leitung von Wolfgang Schulte, dem Vater des Solisten. Das Orchester rundet das eigentliche Weihnachtsprogramm mit einer Choralbearbeitung für Orchester von Anton Bruckner ab. Dann folgt mit drei Ohrwürmern ein Finale im wahrsten Sinne des Wortes: Zunächst erklingt auf der Orgel die berühmte Toccata aus der 5. Orgelsinfonie von Charles-Marie Widor, dann folgt, gemeinsam von Orchester und Chor vorgetragen, der Ambrosianische Lobgesang und schließlich die Fantasie über "O du fröhliche". Der Eintritt ist frei, das Konzert wird moderiert von Gisbert Baltes.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare