Heiligenhäuschen wurde grundlegend renoviert

In neuem Glanz erstrahlt

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Das Heiligenhäuschen an der Biggebrücke Waldenburger Weg erstrahlt nach einer Renovierung in neuem Glanz.

Das Heiligenhäuschen am Waldenburger Weg wurde kürzlich nach einer grundlegenden Renovierung von Vikar Martin Hufelschulte neu eingesegnet.

„Das Heiligenhäuschen ist bereits auf einer Tuschezeichnung des flämischen Malers Renier Rodkin aus dem Jahre 1730 zu sehen, also mindestens 285 Jahre alt“, erklärte Gabi Schmidt, Vorsitzende des Vereins für Orts- und Heimatskunde Attendorn vor der Einsegnung. Möglicherweise wurde es gemeinsam mit der steinernen Biggebrücke in der Zeit zwischen 1634 und 1730 gebaut. Im Oktober 1984 wurde das Heiligenhäuschen zusammen mit einer Pazelle in Größe von 39 Quadratmetern von dem Attendorner Unternehmer Matthias Kutsch kurz vor dessen Tod für den symbolischen Preis von 1 DM pro Quadratmeter, also 39 DM an den Verein für Orts- und Heimatpflege verkauft und seitdem von diesem gepflegt. In den vergangenen Jahren war es auf Grund von Feuchtigkeit zusehends marode geworden. „Nun ist es saniert und strahlt wieder in neuem Glanz“, freute sich Gabi Müller. Einige Attendorner Handwerker übernahmen mit großen Preisnachlässen oder sogar unentgeltlich die Renovierungsarbeiten. Thorsten Hannig legte eine Drainage um das Häuschen und gestaltete die Außenanlage neu. Rudolf Hoffmann kümmerte sich um das neue Dach, Stefan Pompe um das Holzgesimse und Claus Ortmann behandelte und strich das Häuschen wasserfest. Außerdem gestaltete er das Kreuz auf dem Dach neu und überarbeitete Kreuz sowie Corpus im Inneren. Die Reparaturen des Gitters und das Anbringen einer neuen Schutzscheibe hinter dem Gitter übernahm Peter Baumhoff. Für diesen Einsatz erhielten sie bei der Einsegnung ein großes Dankeschön durch Vikar Martin Hufelschulte und dem Verein für Orts- und Heimatkunde. Von Anette Leusmann

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