Für den FSV Helden ist jedes Spiel jetzt ein Endspiel

Sie hat ja so gut angefangen, die Saison des FSV Helden, dann kam aber ein Schlag nach dem anderen.

Nach den beiden überraschenden Auftaktsiegen gegen den TuS Rhode und den SV Serkenrode fasste Geschäftsführer Michael Seidel die Niederlage im dritten Spiel gegen Ostentrop so zusammen: "Nun sollte auch der kühnste Optimist wieder auf dem Boden der Tatsachen sein!"

Und Anlass für Optimismus gab es im weiteren Saisonverlauf in "keinster" Weise. Die ernüchternde Bilanz: 7Punkte, 21:55 Tore. Das heißt unterm Strich: Letzter Tabellenplatz mit sechs Punkten Entfernung zum rettenden Ufer. "Natürlich sind wir mit dem Platz nicht zufrieden. Jedoch war uns allen bewusst, dass es auch in dieser Saison für den FSV schwer werden würde. Immerhin ist die Liga mit zwei starken Aufsteigern und Kirchhundem aus der Bezirksliga noch stärker geworden", heißt es von seiten des Vereins.

Doch für die FSV-Verantwortlichen sind dies alles keine Gründe zur Resignation: "Einziges Ziel ist der Klassenerhalt. Bei 6 Punkten Rückstand ist dieses Ziel sicherlich noch erreichbar", so Michael Seidel weiter.

Der FSV kann dabei nicht mehr auf die Dienste von Marcel Weber, Patrick Zeiger (beide zum SSV Elspe) und Marius Hilleke (SpVg Iseringhausen) zurückgreifen. Trainer Marco Lenneper, der sich seine Premierenspielzeit als Coach der 1. Heldener Mannschaft sicherlich anders vorgestellt hat, setzt aber auf das vertraute Personal ohne jegliche Ergänzung. Für eine bessere Rückrunde gilt es vor allem das Abwehrverhalten und den Spielaufbau zu verbessern, darüberhinaus individuelle Fehler abzustellen.

Eines ist klar: Für den FSV Helden wird es eine Rückrunde voller Endspiele.

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