Hütte am Aussichtspunkt

Die vielen fleißigen Helfer des Dorfvereins um Hermann Guntermann (3. v. l.) freuen sich über die neue Schützhütte und die guten Nachrichten von Nathalie Marx vom Sauerland-Höhenflug (5. v. r.) Foto: Lars Lenneper

Die höchstgelegene Hütte der Stadt Attendorn soll noch mehr Touristen anziehen und den Wanderern auf dem Sauerland-Höhenweg einen Platz zum Verweilen bieten.

Dem schlechten Wetter zum Trotz lud der Dorfverein Windhausen zur offiziellen Eröffnung der neuen Schutzhütte am Wald- und Wanderweg bei Rehbingen-Holte.

Der Platz für die Hütte wurde mit Bedacht gewählt, da man von oben bei klarer Sicht einen wunderschönen Ausblick über die Schönheiten des Sauerlandes wie etwa die Hohe Bracht oder den Kahlen Asten genießen kann.

Der vier mal vier Meter große Bau ist komplett in Eigenarbeit entstanden und konnte nur dank des Einsatzes vieler helfender Hände in relativ kurzer Zeit von April bis Juli bewerkstelligt werden.

So lobte Hermann Guntermann, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Attendorn und zugleich aktives Mitglied des Dorfvereins, in einer kurzen Rede die zahlreich anwesenden Mitglieder für ihre Unterstützung beim Bau der Hütte, wobei er vor allem Kurt Göhr und Berthold Damm für die Planung und Umsetzung des Projekts besonders hervorhob.

Zuschüsse zur Finanzierung

Außerdem bedankte sich Guntermann bei der Stadt Attendorn für die Genehmigung des Antrages auf Errichtung der Hütte und die großzügige Bewilligung eines Zuschusses, ohne den die Finanzierung nur schwer möglich gewesen wäre.

Bezugnehmend auf das regnerische Wetter fügte Guntermann trocken hinzu: "Mit Hochwasser haben wir hier oben nichts zu tun, für das Wasser von oben sind wir ab jetzt geschützt."

Für die nahe Zukunft sind zudem noch einige Sitzgruppen vor der Hütte geplant, deren Einrichtung das Forstamt bereits zugestimmt hat. Darüber hinaus soll neben der Schutzhütte ein Marienbildstock entstehen, über dessen konkretes Aussehen der Verein allerdings noch abstimmen muss. Fest steht bereits, dass die 3.200 Euro teure Errichtung ebenfalls von der Stadt Attendorn großzügig bezuschusst wird.

Für besonders große Freude bei den vielen Anwesenden sorgte schließlich die Nachricht von Nathalie Marx, Vertreterin des Tourismusverbandes Sauerland-Höhenflug, dass die noch fehlende Differenz für das Mariendenkmal vom Sauerland-Höhenflug komplett übernommen wird

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